Die Flucht in Sachwerte nicht um jeden Preis – denn das kann teuer werden

Die Flucht in Sachwerte nicht um jeden Preis – denn das kann teuer werden

Das jahrelange Draghi-EZB- Experiment, den Leitzins bei 0 % zu halten, und die Angst vor Inflation und Krisen hat viele Anleger mehr denn je in Sachwerte getrieben. „Sachwert schlägt Geldwert“ ist so ein abgenutzter wie noch immer wirkungsvoller Slogan – es ist nur die Frage, wer mit ihm wirbt.

Denn eine hohe Nachfrage lässt auch schnell die schwarzen Schafe unter den Emittenten aus ihren Höhlen kriechen. Wo Geld zu machen ist, sind sie nicht weit, und bei Geldanlagen geht es um viel Geld. Da helfen auch die strengen Regulierungen der BaFin seit 2013 nichts, wie ich sie ausführlich in meinem Artikel Anlageberatung beschrieben habe; trotz Prospektprüfung und Beaufsichtigung schaffen es Anbieter von Containern, Diamanten, Blockheizkraftwerken, Solarkraftwerken, Flugzeug-Konsortien, Unternehmensbeteiligungen, denkmalgeschützte Immobilien und jeder Menge mehr fantasievollem Zeugs immer wieder, Millionen einzusammeln unter dem Motto:

„Schlagen Sie der Niedrigzinsphase ein Schnäppchen. Machen Sie tolle Rendite und die Inflation kann Ihnen egal sein. Wir mit unserem Sachwert-Investment sind die Rettung!“

Und was steckt dahinter? Heiße Luft. Purer Betrug. Geldgierige Verkäufer im Anlage-Management, aber nicht die Bohne Finanzprofis. Die Konsequenz? Totalverlust für den Anleger. Und er kann glücklich sein, wenn keine Nachschusspflicht besteht.

Ich selbst bin vor Jahren, immerhin vor der Regulierung, einem solchen Betrug auf den Leim gegangen. Ich lache also niemanden aus, dem das passiert, denn Verluste tun weh und sind für viele, gerade ältere Anleger kaum aufzuholen – und über die Schmerzen und finanziellen Nöte anderer lache ich nicht; es passiert einfach allzu schnell und ist bei 140-seitigen Emissionsprospekten und Hochglanzbroschüren nicht einfach zu durchschauen.

Sachwert ist nich Sachwert – Plausibilitätscheck

Ich habe versucht, aus den Fehlern zu lernen und habe vielleicht auch deshalb seit Jahren keinen einzigen Euro mehr verloren. Mit den Kriterien und Kennzahlen, die ich zur Prüfung einer Anlage für mich selbst aufgestellt habe, fahre ich so gut, dass ich mich traue, dieses Wissen in Finanzseminaren weiterzugeben. Denn natürlich investiere ich ausschließlich in Sachwerte, denn nur sie können Teil einer Wertschöpfungskette sein. Aber Sachwert ist eben nicht Sachwert, es gehört der gründliche Plausibilitätscheck der Anlagenkonstruktion, des Emittenten, des Marktes dazu.

Diese Prüfung, die recht unkompliziert ist und nur etwas Zeit in Anspruch nimmt, ist noch immer keine 100 %ige Sicherheit vor Verlusten, doch ganz sicher hilft sie, die Spreu vom Weizen, die schwarzen von den weißen Schafen zu trennen. Wer derart ermutigt nach noch Höherem strebt, der nimmt sich meine Best-of-the-Best- Formel zu Herzen:

Die besten Geldanlegen – Best-of-the-Best- Formel

Nur 20 % aller Geldanlagen sind gut. Die gilt es herauszufinden. Von diesen 20 % sind nach dem bekannten Pareto- Prinzip wiederum 20 % ausgezeichnet, da stimmt einfach alles. Wir sind also bei 4 % von 100 %. Das sind dann die Perlen mit dem reinsten, hellsten Glanz unter den Perlen der Investments. Die Suche nach ihnen lohnt sich, auch, wenn dann vielleicht jahrelang nichts Passendes zum Investieren auf den Tisch kommt. Aber wenn doch, ist Sachwert eben nicht Sachwert, sondern noch viel mehr: Eine Erfahrung, die glücklich macht.

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