4 Säulen einer Geldanlage – Agrikultur

Die 3. Säule – Agrikultur

Das ist den meisten Privatanlegern unbekannt: die Möglichkeit, in die Kombination aus Grund und Boden im Zusammenhang mit produktiver Bewirtschaftung zu investieren. Banken, Versicherungen, Konzerne und Milliardäre ist diese Säule eines renditestarken Portfolios längst vertraut, denn die Vorteile liegen auf der Hand:

  • der eingetragene Besitz von Grund und Boden gehört zu den sichersten Investments überhaupt
  • die Bewirtschaftung des Landes ergänzt Sicherungskapital mit Produktivkapital
  • als Produzent am Anfang einer Wertschöpfungskette zu stehen, ohne die Risiken eines Startups zu haben, ist sehr lukrativ
  • die Säule Agrikultur sorgt bei normalem Verlauf für ein Jahrzehnte langes passives Einkommen, das problemlos jederzeit veräußert und vererbt werden kann.
Andreas Ogger bei der Inspektion einer seiner Plantagen

Hier treffen konkrete Sicherungsmechanismen auf sprudelnde Renditequellen – völlig ohne Spekulation, aber spektakulär. Die Plausibilität der Investition ist hier vor allem eine Frage des Standorts mit seinen Klima- und Bodenverhältnissen, der Bewirtschaftungsart, des Emittenten und des Vertragsrechts.

Diese Faktoren zu prüfen, auszuprobieren und ein Agrikultur-Investitionspaket zur Verfügung zu stellen, das am besten zu Ihnen und Ihren Möglichkeiten passt – all das  ist eine der schönsten Aufgaben Ihres Wohlstandsbildners.

Ein ganz konkretes Beispiel für ein Investment in Säule 3 aus meinem Portfolio ist das Konzept „Landerwerb und Investition in Gewächshäuser„.

Checkliste zur Auswahl und Beurteilung von
Agrikultur-Investments weltweit

Die folgenden Punkte helfen bei der Suche nach stabilen Investments
(Anm.: zur Vereinfachung der Schriftform wird der männliche Artikel verwendet)

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Der Emittent?

  • Wer ist der Emittent?
  • Welcher Rechtsform bedient sich die juristische Person des Emittenten?
  • Ist der Emittent selbst investiert?
  • Ist der Gewinn des Emittenten abhängig von den Erträgen?
  • Agiert der Emittent rechtschaffen, ethisch und moralisch?
  • Wer beaufsichtigt und errechnet die Erträge?
  • Wer ist für die Abrechnung und Informationsverteilung zuständig?
  • Ist ein seriöser Wirtschaftsprüfer mit an Bord?
  • Werden alle Beteiligten (Angestellte und Arbeiter) fair entlohnt?
  • Sind die ausführenden Personen vor Ort ausreichend qualifiziert?
  • Sind die ausführenden Personen vielleicht sogar am Gewinn beteiligt?
  • Welche Versicherungen hält der Emittent bereit?
  • Gibt es Zusatz-Versicherungen, um die ich mich selbst kümmern sollte?

Der Vermittler

  • Ist der Vermittler da, wo ich hinwill? Besitzt er mehr Geld als ich und sehe ich ihn als erfolgreich an?
  • Der Vermittler muss selbst investiert sein! Mindestens fünf-, am besten sechs- oder siebenstellig.
  • Der Vermittler ist regelmäßig vor Ort. Er kennt Land, Leute und natürlich den Emittenten.
  • Kann mir der Vermittler besondere Konditionen anbieten, weil er für den Emittenten ein wichtiger Kapitalgeber ist?

Das Produkt

  • Die Abnahme ist durch eine vorhandene und ausreichende Nachfrage sichergestellt.
  • Das Produkt bedient nicht nur eine exklusive, womöglich nur kurzlebige Nische, sondern wird permanent gewollt und gebraucht.
  • Es werden vorrangig oder ausschließlich natürliche Schutzmaßnahmen genutzt: je weniger Herbizide und Fungizide, desto besser!
  • Risiken durch Schädlinge und Pilze sind benennbar oder nicht vorhanden.
  • Das Produkt liefert Erträge, ohne dass eine Abholzung nötig ist und wächst von selber nach. Es ist kein langer Zeitraum zur Wiederaufforstung oder für das Nachwachsen nötig.
  • Das Produkt liefert regelmäßige Erträge und kann mindestens einmal jährlich geerntet werden.
  • Negative Effekte auf die Umwelt und Umgebung sind ausgeschlossen. Es gibt keine Konfliktpotentiale oder sozialen Brennpunkte, weil der Anbau eine negative Auswirkung auf die unmittelbare Umgebung oder das Einzugsgebiet hat. (als Beispiele: Absenkung des Grundwasserspiegels, Austrocknung von Flussläufen, Übersäuerung des Bodens, …)

Das Investment

  • Die sicherste Methode: Ein Vor-Ort-Besuch um das Investment, den Emittenten, die Angestellten und die Arbeiter kennenzulernen.
  • Die zweitsicherste Methode: Jemanden kennen, der investiert ist und bereits vor Ort war.
  • Ist die Kostenstruktur des Investments transparent und plausibel?
  • Wird das Investment durch riesige Kräfte (beispielsweise die Börse) dominiert? Zuckerrohr, Getreide und Tabak sind Beispiele für Investments, die durch einen solchen Einfluss unvorteilhaft sind.
  • Die Vertriebswege sind klar definiert.
  • Es gibt Abnahmeverträge mit Handelspartnern.
  • Es ist eine Strategie vorhanden, wie mit potentiellem Wachstum (Expansion, beispielsweise auch Exportgeschäft) umgegangen wird.
  • Die Preise, die für das Produkt gezahlt werden, sind bekannt.

Das Land – Politik und Infrastruktur

  • Das Land ist politisch stabil und im besten Fall demokratisch geführt seit Jahrzehnten.
  • Das Land blickt auf eine stabile, landwirtschaftliche Historie ohne Enteignungen zurück.
  • Die Rechtssicherheit für den Grundbesitz und die Verträge ist gegeben.
    Auf die erwirtschafteten Erträge wirkt eine niedrige Steuerlast.
  • Das Lohn-Niveau des Landes ist idealerweise niedrig im Vergleich zu deutschen oder europäischen Verhältnissen. Sonst bleibt nicht viel von der Rendite übrig. (Anm.:
  • Die Beteiligten werden trotzdem gutbemessen bezahlt. Siehe auch unter: „Der Emittent“ und „Der Experte“)
  • Das Land verfügt über eine stabile Wirtschaft und Infrastruktur.

Das Land – Geographie und Klima

  • Das Land ist klimatisch wie geographisch bestens geeignet für den Anbau des gewählten Produkts.
  • Risiken durch Feuer, Tropenstürme, Dürre, Überschwemmungen sind benennbar oder im Idealfall gar nicht erst vorhanden.

Der Experte

  • Welches Studium haben die Agroingenieure hinter sich?
  • Werden sie gut, am besten sehr gut bezahlt?
  • Sind sie im Notfall (Krankheit, altersbedingter Austritt, …) ersetzbar?
  • Haben die Ingenieure ein gutes Verhältnis zum Emittenten?
  • Gibt es eine Form der Gewinnbeteiligung für die Mitarbeiter auf der Plantage (direkt oder indirekt)?

► Die Agrikultur-Checkliste zum herunterladen und ausdrucken

Investorenreise mit Andreas Ogger

Sich für die eigenen Agrikulturprojekte auf Reisen zu begeben, um sie vor Ort in Augenschein zu nehmen und im Wortsinne zu begreifen, bietet sich von allen Investitionen am meisten an. Daher findet im März 2019 auch wieder eine Investorenreise statt für Wohlstandsbildner-Mandanten, die exklusiv in Agrikultur investiert sind.

Agrikultur – Ein Investment, das jedem schmeckt.
4-Teilige Lehrvideoserie für Wohlstandsbildner

In einem ausbalancierten, krisensicheren und lukrativen Portfolio gibt es nach der Wohlstandsbildner-Strategie vier Säulen, und die dritte Säule, Agrikultur, ist mit Sicherheit die beliebteste und gewiss die einzige, die man essen kann. Was Anlageprofis wie Familie Offices und institutionelle Anleger an Agrikultur-Investitionen schätzen, ist eine ganze Menge. Hier die größten Vorteile und Tipps, um Fehler zu vermeiden, damit das Investment auch richtig Spaß macht, aufgeteilt in einer Fortbildungsserie von 4 Videos.

Agrikultur-Fortbildungsserie Teil 1: Grüne Geldanlage und renditestarkes Investment, das jedem schmeckt

Wertschöpfung Agrikultur – Kaum eine andere Anlageklasse glänzt mit so hohen Renditen, Schutz vor Verlusten und Transparenz. Man kann aber auch viel falsch machen. Hier eine Anleitung.

Agrikultur-Fortbildungsserie Teil 2

Verträge können einem viel versprechen – wichtiger ist die Wirklichkeit. 5 Tipps zum präzisen Check, um möglichst viel Sicherheit auf seiner Seite zu haben und die Klärung der Frage, wie viel Geld man zum investieren benötigt.

Agrikultur-Fortbildungsserie Teil 3

Das Geld ist da, die Fakten sind auf dem Tisch, aber in was nun genau investieren? 4 Tipps zum Vermittlercheck und 3 goldene Hinweise, die Ihnen viel Lehrgeld ersparen.

Agrikultur-Fortbildungsserie Teil 4