Bargeldverbot – mit der Bargeldabschaffung ins Zeitalter totaler Kontrolle

Bargeldverbot – Hinein ins Zeitalter totaler Kontrolle

Bargeldverbot – eine größere Gefahr für die Unabhängigkeit als die Meisten wissen. Die Bargeldabschaffung bedeutet einen tiefen Einschnitt in die persönlichen Freiheit.

Ein Bargeldverbot schafft die vollkommen digitale Bezahlwelt. Staaten, Banken und Kraken jubeln, während mehr Freiheit untergeht, als die Meisten ahnen.

Was das bedeutet, wie man sich schützen und es vielleicht sogar verhindern kann, erfahrt Ihr in diesen Videos:

Nichts mehr mit Bargeld bezahlen zu dürfen – dieses Szenario kommt seit 2016 auf leisen Sohlen, aber mit großen Schritten daher:

Eine erste konkrete Maßnahme war, den 500 €-Schein Mitte 2016 abzuschaffen. Als erwünschter Nebeneffekt verschwinden so weit über 200 Mrd. Euro vom mit Geld überschwemmten Markt.

Finanzseminar – Vom Geldanlager zum Investor

Der 200 €-Schein dürfte als Nächstes dran sein. Kleine Münzen werden von vielen Händlern schon nicht mehr akzeptiert, weil Banken für deren Einzahlung Gebühren verlangen. Und Mitte 2017 ist die erste Obergrenze festgelegt worden, aber immerhin darf in Deutschland noch bis 14.999 Euro in bar bezahlt werden, was sich aber jeden Tag ändern könnte.

Das europäische Ausland ist da schon weiter, und die Zustände dort sind Hinweise, wohin die Reise auch bei uns gehen dürfte: In Belgien und Italien sind es 3000 € Bargeldgrenze, Spanier haben 2500 €, Griechenland 1500 €, und die Franzosen und Portugiesen sind schon bei maximal 1000 €. 

Für Autos, Immobilien und Mieten gilt in vielen Staaten heute schon Bargeldverbot, hier sind nur Banküberweisungen erlaubt. Vorreiter ist Schweden, dort ist schon jetzt kaum mehr Bargeld im Handel zu finden, Dänemark ist auch auf dem besten Weg dorthin.

Die Vorteile für den Staat und für Banken liegen auf der Hand, mal abgesehen davon, dass immer der Kampf gegen Korruption, Schwarzgeld und der Wäsche gerade von Drogengeld als Begründung für das Bargeldverbot herhalten muss:

Staaten können, wenn alles Geld nur noch digital bei Banken aufbewahrt wird, Minuszinsen durchsetzen, ohne dass die Banken Bankenruns befürchten müssten, die eine Bank tatsächlich gefährden können.

Und dann sind da noch die traumhaften Bedingungen für Datensammler und Überwachungsfanatiker:

Denn was wir wann wo und in welcher Menge kaufen – das Wissen um diese Daten ist geradezu der heilige Gral für fast alle Unternehmen und für alle Nachrichtendienste.

In welcher Kirche ich wie viel in die Kollekte lege, welche Bücher und Zeitungen ich lese, was ich in meiner Freizeit mache, wo ich mir wann welches Eis kaufe – Handy ausschalten bringt dann nichts mehr, denn wer dem Geld folgt, hat die totale Überwachung. Meine Interessen, Ansichten, meine Aufenthaltsorte – alles liegt offen, außer, ich kaufe nichts, aber das schränkt nahezu alle sozialen Tätigkeiten ein.

Bargeldabschaffung – 4 Tipps

  1. Legen Sie sich zuhause einen kleinen Vorrat mit Münzen an – aber sog. Bullion Coins, also Anlagemünzen – und kleine Barren aus Gold und Silber, außerdem eine Bargeldreserve.
  2. Überweisen Sie sich einen Teil schon versteuerten Geldes auf ausländische Konten. Eine der sichersten Währungen ist für mich der Hongkong-Dollar.
  3. Und dann die Abstimmung mit den Füßen: Zahlen Sie, wann immer es geht, mit Bargeld, auch größere Summen, was dem Reichtumsbewusstsein sowieso guttut. Wenn sich Bargeld nach wie vor als beliebt erweist, werden es die Politiker nicht so leicht abschaffen, denn die wollen wiedergewählt werden.
  4. Und das Wichtigste: Bauen Sie sich in Sach- bzw. Produktivwerten einen finanziellen Grundstock auf, weltweit in unterschiedlichen Währungsräumen und strukturieren Sie das Portfolio so, dass zu unterschiedlichen Zeiten immer wieder Ausschüttungen in der jeweiligen Landeswährung fließen, die Sie dann nach eigenem Ermessen lenken können.

Das alles ist viel müheloser und mit weniger Geld zu schaffen, als viele wissen und es bringt eine große finanzielle Unabhängigkeit, sogar vom Bargeld. Bei Schritt 4 mit den passenden Instrumenten (Säulen Strategie) zu helfen ist eine der schönsten Aufgaben eines Wohlstandsbildners.

Bargeld ist ein großes Stück Autonomie für das eigene Leben, Autonomie, die im digitalen Zeitalter eh schrumpft. Ich hoffe, die Deutschen werden sich das bisschen Unabhängigkeit und Privatsphäre durch Bargeld bewahren.

Bargeldabschaffung: Warum die EU das Bargeld abschaffen möchte und worauf es nun ankommt

Im ersten Video zum womöglich geplanten Bargeld-Verbot habe ich schon erwähnt, dass unter dem Vorwand, man wolle Schwarzarbeit, Terror und sonstige kriminelle Aktivitäten bekämpfen, das Bargeld möglichst reduziert und abgeschafft werden soll. Die Maßnahmen dazu sind ja in vollem Gang und wurden jetzt noch einmal erheblich verschärft, zum Beispiel mit diesen neuen Regeln.

Bargeldobergrenze und Bargeldkontrollen am Flughafen

Wer jetzt aus der EU in ein Drittland ausweist oder von dort in die EU einreist, sollte wissen, dass der Begriff Bargeld eine Art Neudefinition erhalten hat. Denn zur meldepflichtigen Bargeldgrenze von 10.000 € – Stand heute Mitte 2018 -, zählen jetzt auch Gold, Edelsteine und eventuelles Geld auf Geldkarten. Goldmünzen zählten schon vorher zu dieser Bargeldgrenze dazu, aber jetzt gilt das auch für Goldbarren und für Edelsteine.

Wirklich heikel ist, dass die Zollbehörden jetzt erheblich erweiterte Befugnisse haben und auch schon nur bei Verdacht auf kriminelle Machenschaften Beträge unter 10.000 € einziehen können. Was allerdings hier kriminelle Machenschaften sind, wird nicht näher definiert und genau das stimmt wahrscheinlich nicht nur mich etwas bedenklich. Interpretationsspielräume, die sich der Gesetzgeber herausnimmt in der Beschränkung der Freiheit anderer, sind mir nicht so sympathisch.

Eine neue Kontrollbehörde – die UFIU

Dazu passt, dass eine neue Kontrollbehörde eingerichtet werden soll, die Union Financial Intelligence Unit. Das ist dann eine europaweite Grenzbehörde, die darauf schaut, dass die Bargeld-Einschränkungen schön eingehalten werden.

Ich glaube ja durchaus, dass es mit diesem neuen Regeln schwieriger wird, kriminelle Geldverschiebungen über die Grenzen stattfinden zu lassen. Aber eindeutig sehen wir hier auch die EU, wie sie sich zu einem immer größeren Big Brother mausert.
Da es mein bester Rat: In einer überschaubaren Zeit so viel Vermögen aufzubauen, dass man gar nicht daran denken muss, Geld aus welchem Grund auch immer über die Grenze zu transportieren. zum Beispiel mit den  Wohlstandsbildner-Strategien.

Bargeld nicht abschaffen, sondern abstrafen durch Entwertung!

Erfinderisch sind sie ja, die Mächtigen der Finanzwelt. Deren wichtigstes Ziel: Die Finanzströme so zu lenken, wie es ihnen genehm ist, um das Maximum an Kontrolle zu bewahren über das zuweilen lästig-abweichende Verhalten des Bürgers.

Eine dreiste Idee, die Banken freuen wird: Elektronisch gewinnt, physisch verliert

Steuern sind das altbewährte Mittel dafür. Auch Steuerboni auf Kapitalanlagen sind beliebt, auf dass er geneigte Anleger drauf hereinfalle. Ebenso Subventionen, die Menschen ohne großes Kapital in die Schuldenfalle treiben (Wohn-Riester, EEG-Gesetz). Doch nun kursiert ein Vorschlag, der unser Finanzgefüge gewaltig erschüttern würde und ein cleverer Zwischenschritt sein könnte zum Bargeldverbot:

Es geht darum, Bargeld mit 5 % pro Jahr zu entwerten! Das käme der Einrichtung eines Wechselkurses gleich zwischen Bargeld und elektronischem Geld, wie es Banken für uns verwalten. Diese Zwangsenteignung zielt natürlich darauf ab, die berühmten Bargeldbestände „unter dem Kopfkissen“ unattraktiv zu machen.

Erst der Negativzins auf Bargeld, dann die Entwertung von E-Cash

Sinken die Bargeldbestände, könnten sich die Eurostaaten nun mit verklausulierten Entwertungsmaßnahmen auch an den elektronischen Geldbeständen gütlich tun, ohne einen Bankenrun wie in Griechenland befürchten zu müssen. Denn auf Staatsebene heißt Geldentwertung Entschuldung, meist um Platz zu schaffen für weitere Schulden. Auf Bürgerebene wäre es aber pure Enteignung.

Bisher ist es nur ein Vorschlag des IWF, der unten im Wortlaut nachgelesen werden kann. Doch selbst, wenn er verwirklicht würde: Ich war noch nie Befürworter hoher Bargeldbestände. Ein paar hundert Euro in der Schublade, das genügt mir völlig. Dann noch ein paar Silber- und Goldmünzen, die ich nie kaufen würde, aber immer mal wieder geschenkt bekomme.

Vermögen klug parken und umwandeln in geschütztes Produktivkapital

Eine Liquiditätsreserve von rund 7% des gesamten Vermögens liegt neben den für Unternehmer und Selbstständige obligatorischen Steuerrücklagen auf Tagesgeldkonten. Und wo ist nun der Rest?
Natürlich längst umgewandelt in Produktivkapital! Wer wie ein Investor denkt und handelt, hat nicht die Ängste des normalen Kleinanlegers. Der Grund: Er legt sein Kapital dort an und lässt es sprichwörtlich arbeiten, wo es nicht so leicht vernichtet werden kann. Denn Arbeit und Arbeitsplätze zu vernichten ist selbst für den IWF nicht populär.

Geld ist ein Versprechen, und das kann gebrochen werden, wann immer es die Staatsräson verlangt.
Wertschöpfungsketten aber sind Grundlage unseres Lebens, und diese entziehen sich den üblichen Krisenprozessen. Einzig Steuern können ihnen etwas anhaben, aber die können nicht endlos erhöht werden. Im Gegenteil: Kluge Länder senken die Steuern, damit sich in ihnen Wertschöpfungsketten wohl fühlen. Wenn Deutschland hier nicht nachzieht und die aktuell gnadenlose Steuer- und Umverteilungspolitik beibehält, sucht sich kluges Geld einfach andere Standorte. Dorthin, wo auch freche IWF-Ideen ungehört bleiben.

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