DSGVO – Sargnagel für Bitcoin & Co.?

DSGVO – Sargnagel für Bitcoin & Co.?

Wenige sind mit Bitcoins schon reich geworden, die meisten hoffen auf Kursanstiege und vor allem auf ein langes Leben der Kryptowährung. Dabei könnte genau das schneller ein Ende finden als gedacht nach dem 25.05.2018.

Krypotwährungen – die Pseudo-Anonymität

Seit diesem Tag gilt bekanntlich die EU-Verordnung zum Datenschutz und betrifft Kryptowährungen mehr, als die meisten ahnen. Wenn ich nämlich mit Bitcoin zahle oder Transfers mache, bin ich nicht nur für Behörden wie die Polizei oder die Finanzämter rückverfolgbar und erkennbar, sondern für jeden, der IT-mäßig einigermaßen fit ist.

Dass man mit Kryptowährungen nicht anonym im Internet unterwegs sein kann, ist eine Tatsache, liebe Krypto- Fans, denn gerade, dass die Datensätze der Blockchain weder gelöscht noch verändert werden können, macht jeden Nutzer für den Rest seiner Zeit im Internet und auf Erden erkennbar. Das also, was eigentlich als Stärke der Technologie bezeichnet wird, kollidiert ganz eindeutig mit der Datenschutzgrundverordnung, die ja transparent machen will, wann welche Daten von mir wie lange wo liegen.

Investieren in Bitcoin und Kryptowährungen – trotz möglichem Krypto – Verbot?

Wenn es Kräften in der EU und außerhalb also nicht passt, wie sich Kryptowährungen entwickeln, haben Sie mit der DSGVO ein weiteres Argument geschaffen, um Bitcoin & Co. den Hahn zu zudrehen, was für viele Noch-immer-Einsteiger einem Totalverlust gleichkommen könnte

In der Strategie von Wohlstandsbildnern haben Kryptowährungen übrigens Platz, und zwar in der Säule vier – denn da kommt alles rein, was Spaß macht und was man ausprobieren will – aber erst, wenn man mit den ersten drei Säulen finanziell aus dem Gröbsten raus ist.
Also: Erst mal effektiv, schnell, aber weit weniger spekulativ und stromintensiv Vermögen aufbauen mit den ersten drei Säulen, dann wäre auch der Totalverlust mit Bitcoins in Säule locker zu verkraften.