So vermeiden Sie Zusatzgebühren beim Kauf von Namensaktien

So vermeiden Sie Zusatzgebühren beim Kauf von Namensaktien

Ein paar Aktien im Portfolio von soliden Unternehmen sind für einen Wohlstandsbildner kein Instrument, um strategisch planbar und effektiv Vermögen aufzubauen. Dennoch können sie als Liquiditätsreserve Sinn machen im Rahmen kleinerer Beträge, auf die Sie einige Zeit verzichten können.

Photo by Al Soot on Unsplash

Nun verlangen Depotbanken beim Kauf von Namensaktien Extragebühren von ein bis zwei Euro. Der Grund: Die Bank berechnet den Aufwand, Sie als neuen Anteilseigner der entsprechenden Aktiengesellschaft melden zu müssen.

Diese oft vielen 100 Euro können Sie sich auf ganze einfache Weise sparen: Fordern Sie Ihre Depotbank auf, Ihrem Depot einen Sperr-Vermerk hinzuzufügen! Der bestimmt, dass Sie die Eintragung ins Aktienregister der jeweiligen Emittenten verweigern – das dürfen Sie nämlich als Kleinaktionär. So sparen Sie sich in Zukunft sämtliche Zusatzgebühren dieser Art beim Kauf von Namensaktien.

Ich übrigens kaufe schon längst keine Aktien mehr, um Geld liquide zu halten. Einmal habe ich einen Ersatz durch die sog. Rote Linie meines operativen Kontos, eine weitere Reserve von max. 7 % liegt auf einem Tagesgeldkonto jederzeit greifbar und darüber hinaus benötigt ein Wohlstandsbildner keine Gelder „auf Halde“. Denn er generiert ständigen Cashflow aus Produktivkapital, das unvermeidlich Liquidität aufhäuft, bis es wieder feine Investitionsmöglichkeiten dafür gibt.

Außerdem lassen sich begehrte Produktivsachwerte auch verflüssigen, wenn es denn notfalls sein muss. Das kann dann schon einmal ein paar Monate dauern, ist aber noch immer absehbar. Und für die ganz großen Notfälle, bei denen es um Leib und Leben geht, die selbst angelegtes Geld verschlingen würden, gibt es etwas sehr Sinnvolles: Versicherungen.

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