#140 Expeditionen, Trump und Steuern neu gedacht

Dauer: 25:21

Shownotes:

Rede von Mark Darney in Davos: https://www.watson.ch/international/wef/498900591-die-ganze-rede-vom-kanadischen-premierminister-mark-carney-am-wef-2026

Genusselement: The Telepathy Tapes: https://thetelepathytapes.com/

Von Investorenreisen über Weltpolitik bis zur ultimativen Steuerlösung

Der Wohlstandsbildner-Podcast, wie immer am 1. und 3. Samstag eines Monats, heute mit drei Themen: einer lang ersehnten Lösung für die, die einen guten Steuerberater suchen; dann will ich jenen Trost und Zuversicht spenden, die allzu sehr unter Donald Trump leiden. Doch zuerst soll es um eine neue Vokabel im Wohlstandsbildner-Universum gehen, hinter der das pure Investorenleben wartet.

1. Vom Aktenstaub zur Abenteuerlust: Die Investorenreise im neuen Wortgewand

Einer meiner Mitarbeiter hat etwas ausgesprochen, was mir vor lauter Gewohnheit und Betriebsblindheit nicht mehr aufgefallen ist – dabei bin ich selbst ungnädig, wenn ich Amtsdeutsch und Bürokratenfloskeln ertragen muss.

Es geht um den Begriff Inspektionsreise – das, was wir Wohlstandsbildner am liebsten machen innerhalb dieser Zirkusmanege, die sich Finanzwelt nennt. Das sind die Reisen zu unseren Investitionen, ist der Besuch der Wertschöpfung vor Ort mit ihren wichtigsten Beteiligten.

Und dabei verbinden wir das Nützliche mit dem Erhellenden und in angenehmster Weise – wie in drei Monaten, da geht es nach Australien: Das Programm steht, der Emittent und sein innerstes Team kommen auch aus Deutschland angereist, wir lernen alle Verantwortlichen quer über den ganzen Kontinent kennen, und der Einweihung einer unserer ersten Destillerien auf einer Südsee-Insel werden wir auch beiwohnen.

Und genau deshalb, weil die Aktion hinter dem Wort „Inspektionsreise“ so erfreulich, mitunter abenteuerlich und immer horizonterweiternd ist, will ich sie ab jetzt umbenennen. Denn Inspektion, das klingt so nach Wirtschaftsprüfer, Kontrolle und Vorverdächtigung, Aktenkeller und Stasi.

Ein Vorschlag zur Umbenennung war Wohlstandsbildner-Expedition.  

Viel besser, oder? Expedition, das atmet gleich den Geist der Freiheit und des Aufbruchs in unentdecktes Territorium, denn ja, wir sind in vielem auch Entdecker neuer Märkte und oft sogar Schöpfer neuer Wertschöpfungsketten, wie etwa im Fall der erwähnten Destillerie.

Eine andere Idee war: Portfolio-Tour. Das gefällt mir auch noch für diese Art der Welterkundung; da steht dann weniger das Abenteuer im Vordergrund, sondern mehr der sachliche,  interessante Informationsgehalt, wie er uns zum Beispiel in Amerika mit unseren Entwicklungsimmobilien begegnet – vielleicht auch dieses Jahr in Florida.

Ob nun Portfolio-Tour oder Expedition, es geht darum, Welten zu besuchen, die ein Wohlstandsbildner in der Regel noch nie gesehen hat und die er noch nie mit einem Emittenten an der Seite besuchen konnte. Sicher ist, diese Faszination kann am Ende kein Wort zum Ausdruck bringen, daher gilt für alle Wobis: etwas Geld auf die Seite legen, eine Woche freinehmen und mitkommen! Wozu bauen wir denn sonst Vermögen auf, wenn nicht für solche Reiseerlebnisse – bei denen ich mir übrigens ziemlich sicher bin, dass es sich bei ihnen um eine Investition handelt und weniger um Konsum.

2. Danke, Donald Trump! Wie Wahnsinn Weltpolitik voranbringen kann

Wer ein bisschen Tagespolitik und Wirtschaft verfolgt, der muss sich in den letzten Wochen gedacht haben: „Jetzt dreht der Trump aber völlig durch.“ Und das stimmt ja auch, denn in welche Großmannssucht und Hybris sich dieser Typ hineingesteigert hat, seitdem er zum zweiten Mal antreten durfte, sprengt auch die Vorstellungskraft von Psychiatern. Und jetzt wankt tatsächlich die Unabhängigkeit der amerikanischen Zentralbank, was Edelmetall und die Börsen zu spüren bekommen haben.

Die Brutalität eines Mannes – und ihre globale Wirkung

Tja, dieses Gebaren kann eben niemanden kaltlassen, nicht die Börsen, nicht die Märkte, auch nicht die sonst Besonnenen, wenn mit derart offensichtlicher Brutalität und erpresserischer Primitivität gegen andere ausgeteilt wird, während sich der mutmaßlich schwer korrupte Trump-Clan mit hunderten Millionen Dollar bereichert.

Ich selbst spreche mir mittlerweile die Durchhalteparole zu, dass wir alle, die wir im Rahmen unserer Investitionen vernünftigen, gesunden Handel treiben wollen zum Wohle vieler Beteiligter, dass wir alle jetzt einfach irgendwie noch diese drei Jahre durchhalten müssen; und dass wir danach hoffen müssen, dass sich die Amerikaner wieder ihrer Verantwortung bewusst werden, wen sie ins mächtigste Amt der Welt wählen und dass diese Entscheidung nicht sie alleine betrifft, aber nur von ihnen alleine getroffen werden kann.

Doch da gab es ein Ereignis, genauer gesagt, da gab es eine Rede, die mich gelehrt hat, eine neue Perspektive einzunehmen – eine Perspektive, die gar nicht so neu für mich sein sollte, weil ich in früheren Podcasts, zur ersten Amtszeit von Trump, schon Werbung für diese Perspektive gemacht habe, denn:

Trump kann sich als Segen für den Rest der Welt herausstellen! Und das hat niemand so klar, dringlich und mitreißend formuliert wie der kanadische Premierminister Mark Carney mit seiner Rede in Davos. Link der übersetzten Rede in der Podcast-Beschreibung, lohnt sich wirklich.

Die Vision: Eine neue Weltordnung abseits der Tyrannen

In eine Nussschale gepackt sagt er an die sogenannten Mittelmächte gerichtet, also an alle außer die USA und China: Sie können sich dem Tyrannen und seinem Treiben aus Schwäche ergeben und werden damit geknechtet und untergehen. Oder sie tun sich zusammen, erstellen ihre eigenen Regeln auf Grundlage von Menschenrechten, Entwicklung, Solidarität, Souveränität und Integrität – und schaffen so ihre eigene, am Ende vielleicht viel mächtigere Lebens- und Handelswelt – eine Welt, in der es zum Wohle aller angenehmer, weil friedlicher, zugeht.

Man stelle sich vor, Europa, Kanada, Südamerika, Australien, Indien und Japan schaffen ihren eigenen Handelsraum – das würde alles verändern, und für uns Europäer vieles zum Guten. Ich glaube, wir sind nach viel zu langem pomadigen Zögern nicht mehr so weit entfernt von solch einer Koalition der Mittelmächte – wie so oft, wenn es den Schmerz der Rezession oder die Übergriffigkeit eines Tyrannen braucht, um eine Änderung herbeizuführen.

Trump und seine Art, mit Menschen und Ländern umzugehen, wo alles auf einen einzigen Faktor heruntergebrochen wird, nämlich auf Geld – das steht evolutionär für tiefste Steinzeit. Das Mittelalter war dagegen eine Oase der Aufklärung und Erleuchtung. Und Xi Jinping in China ist zwar nicht so geldgetrieben, aber machtgetrieben, was am Ende aufs Gleiche hinausläuft.

Also, sollen sie sich weiter mit ihren hochtechnologischen Möglichkeiten mit Steinen bewerfen und immer weiter isolieren, während die wahre freie Welt, die sich nicht mehr in den Westen und den Osten dividieren lässt – während die

  • Handel treibt,
  • in Frieden lebt,
  • die Abkommen immer mehr verfeinert und vertieft,
  • den Wissenstransfer mit der Gründung von Universitäten im jeweiligen Land verbreitert und
  • eine ganz neue Art realistischer, aber menschenfreundlicher Diplomatie findet.

Die Mercosur- und Indien-Abkommen waren ein Anfang dafür – ja, einer mit Stolperfallen, aber verflixt, es war wenigstens ein Anfang! Lieber ein lausiger erster Schritt, als gar keine Reise antreten.

Wenn das Schlechte zum Motor des Guten wird

Nun, auch das wird sich regeln. Ich jedenfalls bin beruhigt, dass die richtigen Staatslenker schon jetzt hinter verschlossenen Türen ausloten, was noch alles möglich ist. Denn die wissen, dass Trump immer Opfer seiner Gesinnung und Geldgier bleiben wird, selbst, wenn er mal scheinbar einlenkt oder klein beigibt.

Nein, das Schlechte in Form dieses Menschen macht hier einen wunderbaren Job, indem es das Gute schafft: nämlich interkontinentales Denken, das Kooperation vor den Wettbewerb stellt, Kompromiss vor die Durchsetzung des eigenen Weltbildes, gesunden Handel vor Krieg und Verbundenheit vor Rechthaberei.

Wenn sich da ein Momentum ergeben könnte, bin ich gern bereit, die weiteren drei harten Jahre durchzustehen. Es bleibt uns eh nichts anderes übrig. Also, Europa nutze deine Chancen!

3. Steuergeplagte könnten bald aufatmen mit der Lösung eines großen Problems

Bald könnte einer große Zahl an gequälten Seelen in Deutschland und später in ganz Europa Linderung, Heilung und vielleicht sogar Erlösung zuteil werden. Worum geht es?

Das große Problem: Einen guten Steuerberater finden

Es geht darum, wie man einen guten Steuerberater findet und auf Eignung prüft.

Das kennen wir doch irgendwoher? Seit knapp sechs Jahren bin ich jetzt regelmäßig mit Podcasts auf Sendung. Einer der meistgehörten Podcasts ist auch tatsächlich einer der ersten in dieser Reihe von bald 150 Podcastfolgen, und der hatte genau das Steuerberaterproblem zum Thema; und dass diese Folge bis heute so viel Aufmerksamkeit und Zustimmung findet, zeigt, dass das Problem nicht nur besteht, sondern sogar erheblich zugenommen hat.

Es scheitert ja schon oft daran, überhaupt einen Steuerberater zu finden, der noch Kapazitäten frei hat für neue Mandanten. Ich weiß von vielen, dass sie auf der Suche sind – von großen über kleinere Unternehmen bis hin zu Privatpersonen mit kleinem Einzelgewerbe oder auch nur mit einer Immobilie oder Investitionen im Ausland – dann ist ein kompetenter Steuerberater ein Segen, ein Aufatmen der Seele. Dann ist ein zuverlässiger Steuerexperte ein Geschenk für des Deutschen Bedürfnis nach Ordnung und Zuverlässigkeit auch in steuerlichen Fragen.

Letztlich geht es für die allermeisten nur um eins: Sie wollen mit dem Finanzamt einfach keinen Stress haben. Es geht gar nicht so sehr darum, riesig was rauszuholen an Steuererstattungen und Steuervermeidung. Steuererklärungen sollen nicht viel Zeit stehlen, sie sollen korrekt und umfassend genug sein, dass man wenigstens nicht unnötig draufzahlt oder vielleicht sogar weniger Steuern zahlt durch den einen oder anderen Trick, den nur Experten kennen.

Die Vision: Mühelose Steuerberatung, die sogar Spaß machen könnte

Für einen Steuerpflichtigen, egal ob Firma oder Privatperson, wäre doch folgendes Szenario attraktiv, solange es dieses Steuersystem eben gibt: Nur ein bisschen Belege sammeln, irgendwo hochladen, der Rest macht der Steuerberater, der uns fragt, wenn etwas fehlt oder unklar ist, der uns vor dem Finanzamt vertritt, wenn dem Finanzamt was unklar ist und der uns einfach hilft, in einem Staat zu leben, in dem die Steuer zu den Top 3 gehört, die einem das Leben schwer machen können.

Wir alle halten in diesem Moment feierlich inne und stellen uns vor, es gäbe so eine Lösung, eine Lösung, die

  • viel weniger kostet als üblich,
  • die auch den Aufwand an Zeit und Nerven so gering wie nur möglich hält und 
  • die uns hilft, das Optimum an Steuervermeidung und -erstattung herauszuholen –
  • eine Lösung, die vielleicht sogar mit Leistungsmerkmalen imponiert, die einem richtig Spaß machen könnten – ja, Spaß, dieses Wort in einem Atemzug mit Steuern!

Ich sitze gerade über so einer Lösung, schaue mir die frisch aus der Taufe gehobene Website an. Und bin ziemlich begeistert.

Aber ich bin in dieser Sache auch nicht mehr neutral, deshalb will ich von Anfang an erzählen:

Meinen derzeitigen Steuerberater halte ich für einen guten. Das muss er sein, wenn er mir schon mit dem ersten Kennenlerngesprächjedes Jahr 10.000 Euro erspart, und zwar mit einer Idee, die vielleicht zu einfach, zu naheliegend war, dass sie von allen meinen weniger fähigen Steuerberatern in den Jahrzehnten davor übersehen wurde. Doch davon vielleicht an anderer Stelle mehr.

Skalierung, KI und der Steuerberater der Zukunft

Meinem Steuerberater geht es jetzt wie allen seinen Kollegen: Obwohl sein Team rasant gewachsen ist in den letzten 12 Monaten, er hat noch immer zu wenig Mitarbeiter, um die vielen Anfragen neuer Mandanten bearbeiten zu können.

Nun, dieser Steuerberater hat neben seiner Expertise eine Fähigkeit, die mir schnell imponiert hat: Er delegiert enorm viel enorm klug. Sonst würde er auch nicht so schnell wachsen.

Damit aber verteilt er nicht nur Arbeit, sondern er verteilt auch viele Stücke des Gewinnkuchens an Partner und Mitarbeiter. Gleichzeitig aber sorgt er dafür, dass der Kuchen insgesamt um ein Vielfaches größer wird. Bedeutet: Am Ende ist sein kleinerer Anteil an einem viel größeren Volumen profitabler als ein großer Anteil an einem kleinen.

Das zeigt: Er denkt über den Tellerrand seines eigenen kleinen Universums hinaus. Er weiß, was Skalierung bedeutet. Und jetzt wird es noch besser:

Dieser Steuerberater, noch verhältnismäßig jung, wie alt er ist, habe ihn nie gefragt, aber er ist noch einige Jahre unter 40, der hat eine Riesenfreude und daher eine Riesenkompetenz für? Künstliche Intelligenz. Und da hat er ganz schnell erkannt, dass mit KI und dem, was sie heute schon kann, sein eigener Job erheblich betroffen sein wird.

Was KI in der Steuerberatung heute schon leistet

Denn Steuern bestehen letztlich nur aus der Verarbeitung von Daten, und dafür ist heute eine primitive KI schon viel besser als jeder Mensch.

Am Ende wird es eh nur noch einen einzigen Menschen brauchen, der den Jahresabschluss der KI kontrolliert und absegnet und der gegenüber dem Finanzamt Rede und Antwort steht, wenn nötig. Es gilt also, ganz schnell das Beste der KI ins Boot zu holen: Sie soll die Daten verarbeiten, Belege richtig zuordnen, Gesetze korrekt anwenden, sie soll Tipps zu Optimierungen geben und sie soll auf Widersprüche aufmerksam machen.

Und dann erstellt die KI den Jahresabschluss, der nur noch geprüft werden muss. Bis zu dieser Prüfung brauchen wir, die Steuerpflichtigen, den menschlichen Steuerberater gar nicht, denn die KI spricht auch mit uns, per Bot im Chat und auch am Telefon, 24 Stunden an jedem Tag. Und nach einem Gespräch gibt es eine Zusammenfassung, Informationsblätter und Links aus einer riesigen Wissensdatenbank, die man dann selbst nützen kann, wenn man will.

Herrlich, was? Du kannst um 2.30 in der Nacht aufstehen, du meinst, die Eingebung für die Lösung eines Steuerproblems raubt dir den Schlaf, du willst das sofort besprechen, und rufst deinen digitalen Steuerberater an, der dir geduldig, warmherzig, null verschlafen und kompetenter als jeder Mensch sofort sagt, ob deine Idee was taugt und wie sie in deiner Bilanz oder Einkommenssteuer umgesetzt werden kann. 

Was ich jetzt beschrieben habe, ist die schon in großen Teilen fertige Realität. Zu Beginn gab es noch Halluzinationen, Missverständnisse, Lücken – völlig verständlich, das wäre mit einem menschlichen Steuerberater, den man in die eigenen Zahlen einweisen muss, auch nicht anders.

Aber die KI lernt viel schneller als jeder Mensch. Und es ist wirklich mühelos; denn alles, was irgendwie mit meiner Steuer zu tun hat, lade ich in einen geschützten Bereich auf deutschen Servern hoch, die KI sortiert alles ein und macht sich sofort einen Reim darauf. Wenn sie etwas nicht zuordnen kann, fragt sie nach. Und für die ganz wenigen Fälle, in denen auch die KI nicht weiterkommt, lässt sich das Problem mit dem menschlichen Steuerberater lösen, der jetzt verständlicherweise für mehr Menschen mehr Zeit hat.

Ich werde mit meiner GmbH und den vielen über alle Kontinente verteilten Investitionen, Verträgen und steuerlichen Einzelheiten – ich werde bald ein dankbares Versuchskaninchen für das Projekt sein, heißt: Ich bin dankbar, denn es wird mir Spaß machen, nicht nur meine GmbH durch die Server zu drücken, sondern auch die Geschäftsberichte milliardenschwerer Firmen, die ich gut kenne; eine davon kennen auch alle Wohlstandsbildner aus der Investorenausbildung. DAS ist dann mal ein Stresstest vom Feinsten.

So, um gleich über einen Interessenskonflikt aufzuklären, bevor er überhaupt auftreten könnte: Der besagte Steuerberater hat mich auch gefragt, ob ich Teilhaber an der Firma sein will, die für dieses neue Mensch-Maschinen-Steuerkonzept gegründet werden soll. Denn das alles soll nicht nur auf Deutschland bezogen bleiben, sondern schon bald ganz Europa in den Blick nehmen. Dafür braucht es Kapital und unternehmerische Erfahrung – und beides sieht mein Steuerberater wohl in mir: Meine Bilanz und Cash-Reserven kennt er eh besser als ich.

Das war jetzt aber nur eine Einladung seinerseits, da ist noch nichts fix. Wenn ich mich beteiligen sollte, was mich zugegebenermaßen für meine 4. Säule EAS schon reizt, dann werde ich es sofort und überall offenlegen. Mir ginge es vor allem um die Erfahrung und weniger um ein eventuell lukratives Investment; dafür ist zu viel Wagniskapitalcharakter dabei, und viele andere weltweit arbeiten schon an ähnlichen Konzepten.

Doch wie immer sich dann auch entwickelt, drei Dinge wage ich schon anzukündigen für jene unter meinen Zuhörern, die das interessiert:

1. Ich habe den Firmengründer gebeten, genau die Tools in seine KI einzubauen, wie ich sie mir von einem guten Steuerberater wünsche. Dazu gehören die im damaligen Podcast erwähnten Frühjahrs- und Herbstgespräche; und dazu gehört die Anfertigung eines Health Scores, eines steuerlich-finanziellen Gesundheitsindex, der unter Einbeziehung aller verfügbaren Parameter die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens oder auch nur eines privaten Steuerzahlers messen kann.

2. Es wird nach Veröffentlichung der KI-Steuerplattform erstmal eine Testphase geben. Eine Dienstleistung in den Markt zu geben, fördert ja immer Kinderkrankheiten zutage; aber diese Phase zur Stärkung des Immunsystems ist unverzichtbar. Und die Rückmeldung vieler ist das beste Mittel, um ein Produkt noch besser zu machen. Dafür wird es Mandanten benötigen, welchen Anreiz auch immer bekommen, die sich und ihre Zahlen zur Verfügung stellen. Ich würde da hart für uns alle verhandeln.

Und wenn es dann einige Testteilnehmer gibt aus unseren Reihen, dann will ich gleich betonen: Natürlich greifen alle Steuerberatungsgesetze mit der Einhaltung von strenger Geheimniswahrung und der ganzen DSGVO. Diese berufsrechtlichen und strafrechtlichen Auflagen werden voll eingehalten, und zwar nicht nur von den Menschen, sondern auch von der KI, was bei einer Art digitaler Erstellung von Bilanzen ja sehr erheblich ist. Hier werden das Tresorprinzip und eiserne Verschwiegenheit gelten wie überall sonst auch in unserer Investorenwelt.

3. Es könnte sein, dass mein Steuerberater und Firmengründer bereit ist, mehrere Investoren aufzunehmen, nicht nur mich. Wagniskapital gegen GmbH-Anteile wird es mutmaßlich geben. Details, geschweige denn Mindestsummen, kenne ich noch gar keine, es ging jetzt immer um die Fertigstellung eines ausgereiften Produkts.

Aber wenn jemand da draußen einen guten Groschen auf der Seite hat und interessiert ist an einer ganz frischen Firmengründung, macht uns eine E-Mail für eine Reservierungsliste keine große Arbeit. Dann gibt es vielleicht mal für alle Gründer eine Einführung in das System per Zoom vom Gründer selbst. Mit dem System kann er und sein Team übrigens in recht kurzer Zeit 5.000 Mandanten betreuen, meint er Stand heute. Das Potenzial ist also groß.

Fazit: Weniger Steuerstress, mehr Lebensqualität

Ok, die Testphase soll für mich in wenigen Tagen losgehen, aber die Dinge brauchen eh meistens länger, als geplant. Ihr bekommt hier per Podcast eine Einladung, wenn mehr Test-Steuerpflichtige gebraucht werden. Im ersten Schritt geht es um die, die Bilanzen und einen Jahresabschluss brauchen und im nächsten Schritt dann für alle, die eine Einnahme-Überschuss-Rechnung anfertigen müssen wie alle Gewerbetreibende. Vielleicht ist das ein guter erster Schritt für die, die sowieso einen Steuerberater suchen.

Ich jedenfalls wäre so froh, bei einem echt großen Problem für Steuerzahler Abhilfe zu schaffen. Und vielleicht ist das Angebot obendrein radikal günstig und lässt sich einfach bedienen. Dann bleibt viel Zeit übrig für die lebenswerteren Dinge des Lebens, und vielleicht bleibt ja auch mehr Geld übrig, wenn eine KI mehr Möglichkeiten sieht, als ein Mensch.

Genusselement – Gedanken statt Worte: Unerwartete Kommunikation jenseits von Sprache

Ist es nicht ein Genuss, wie unermesslich viel Intelligenz und Geheimnis im Menschen verborgen ist? So vieles davon bleibt in uns unerweckt, etwa durch Barrieren der Sinne. Doch was, wenn tief in uns eine Sprache liegt, die nie ausgesprochen wurde – eine Sprache, die nicht gehört, sondern direkt erlebt werden kann?

Genau das ist es, wovon die Website The Telepathy Tapes erzählt: von Kindern mit schwerer zerebraler Schädigung und autistischen Störungen, die nie in ihrem Leben sprechen konnten – und plötzlich auf ganz neue Weise mit ihrem Umfeld in Kontakt treten. Nicht durch Gebärden, nicht durch Lautsprache, sondern über Telepathie. Ja, sie hören nicht nur, was andere denken – sie greifen sogar auf das Wissen dieser Menschen zu. Sie lesen Gedanken, greifen ganze Gedankennetze ab.

Forscher generierten Zufallszahlen oder Bilder, die sie einer Bezugsperson (z. B. der Mutter) in einem separaten Raum oder hinter einer Trennwand zeigten. Die nicht-sprechenden Kinder tippen die korrekten Begriffe oder Zahlen anschließend auf einer Buchstabentafel ein, obwohl sie die Vorlage selbst nie gesehen haben, und das mit einer Treffsicherheit von bis zu 95 %, was weit über jedem statistischen Zufall liegt.

Dann gibt es Berichte über Tests, bei denen sowohl das Kind als auch die Begleitperson Augenbinden trugen und das Kind dennoch Farben oder Objekte identifizieren konnte, die nur einem Forscher bekannt waren.

Oder in einem Fall soll ein Jugendlicher namens Trevor Details über sein Therapiepferd „gewusst“ haben – darunter Informationen über Todesfälle und private Gespräche der Pfleger, die ihm niemand zuvor mitgeteilt hatte.

Die Wissenschaft steht da noch am Anfang, aber etwas bewegt sich. Hier hinterfragen wir nicht nur, was Kommunikation ist, sondern was Bewusstsein bedeutet und wie es sich äußern kann. Es reicht nicht mehr zu sagen, jemand könne nicht sprechen – denn hier sprechen Worte im Innern, in Gedankenblöcken, jenseits von Lauten.

So viele Geheimnisse und Wunder sind noch um uns und in uns zu erforschen. Was wir heute wissen, dürfte nur ein winziger Bruchteil davon sein. Und das finde ich toll, denn dann hört das Staunen über uns selbst nie auf.

Tschüss, ade und auf ein Wiederhören in zwei Wochen!

Euer Andreas, der Wohlstandsbildner

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