Häufig gestellte Fragen an Wohlstandsbildner

Was ist Private Equity?

Wohlstandsbildner Logo_klein Private Equity sind Investitionen in das Eigenkapital nicht börsennotierter Unternehmen; der private Geldgeber bekommt dafür meistens Unternehmensanteile. Das Geld gelangt damit in den Aufbau und das Wachstum von Unternehmen – dort, wo echte Wertschöpfung und Wohlstand entsteht.

 

Private Equity gilt bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als sog. Risikokapital – wie kann es dann zu einem soliden Vermögensaufbau beitragen?

Wohlstandsbildner Logo_klein Private Equity gibt dem Anleger die Möglichkeit, sich direkt an der Wertschöpfungskette des Wirtschaftskreislaufes zu beteiligen. Einkommen aus Kapital entstehen grundsätzlich in Unternehmen – also dort, wo Maschinen, Arbeitskraft und Know-how von Menschen mit Kapital in Verbindung gebracht werden.

Hieraus entstehen Produkte – vor allem auch des täglichen Bedarfes –, die am Markt verkauft werden und somit zu Erlösen führen. Private Equity genießt zudem den großen Vorteil für die Anleger, dass es von keinerlei spekulativen Einflüssen des Marktes beeinflusst werden kann, wie dies bei börsennotierten Aktien der Fall ist.

 

Wie sicher ist Private Equity?

Wohlstandsbildner Logo_klein Je bewusster und strenger die Auswahl der Zielfirmen erfolgt und je höher die Streuung des Anlagevermögens in verschiedene Firmen ist, desto sicherer ist die Anlage in Private Equity.
Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Beteiligungsgesellschaft ausschließlich Eigenkapital investiert und nicht mit zusätzlichem oder gar hauptsächlichem Fremdkapital arbeitet.

 

In Krisenzeiten gelten Immobilien als „Betongold“, das auch Rendite abwerfen kann. Ist es nicht klüger, in Immobilien zu investieren?

Wohlstandsbildner Logo_klein Auch bei Investitionen in Sachwerte gilt das Prinzip der Streuung und der genauen Betrachtung der Vor- und Nachteile der jeweiligen Anlageklasse im Zusammenhang mit der persönlichen Situation des Anlegers. Eine grundsätzlich gültige Aussage ist hier nicht möglich.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Renditen von Immobilien nur selten mit den Gewinnaussichten strategisch ausgesuchter Unternehmensanteile mithalten können.

 

Fast alle Menschen verstehen unter den sicheren „Sachwerten“ meistens Immobilien, Edelmetall und seltener auch Kunst/Antiquariat. Aktien und vor allem Firmenbeteiligungen fallen oft unter den Tisch. Wieso ist das so?

Wohlstandsbildner Logo_klein Im allgemeinen Verständnis und in der Berichterstattung der Medien sind Firmenbeteiligungen erstens eine Anlageklasse, die den ganz Reichen vorbehalten ist; gleichzeitig wird mit Firmenbeteiligungen gedanklich meist "höchste Risikoklasse" verbunden.

Eine genaue Betrachtung zu letztgenanntem Punkt findet in der Regel nicht statt, die Qualität des Risikos wird also nicht geprüft. Vorurteile, die aus Erfahrungen der Vergangenheit resultieren, tun ein Übriges. Die Sicherheit, die seriöse Anbieter mittels strenger Mittelverwendungskontrollen und Anforderungskriterien an die zu finanzierenden Unternehmen stellen, sind leider (noch) nicht bekannt.

Nachfolgende Überlegung vermag dies vielleicht noch griffiger zu machen: Würde ein Anleger selbst ein Unternehmen gründen und von dessen Leistungsfähigkeit und Erfolg er überzeugt ist, dann wäre die sicherste Anlage für ihn sicherlich die Investition in genau dieses eigene Unternehmen. Ausschließlich dort kann er nämlich unmittelbar den Erfolg und damit die Höhe des Gewinnes beeinflussen.

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Lebensversicherungen und Bausparverträge genießen noch immer großen Zulauf. Dann können diese Geldanlagen doch nicht so schlecht sein?

Wohlstandsbildner Logo_klein Beide Anlageformen gehören zu den gängigsten und bekanntesten Anlageformen in Deutschland und genießen ein enormes Vertrauen, welches unter der Voraussetzung eines gesunden Finanzsystems auch in der Vergangenheit gerechtfertigt war. Unser Finanzsystem ist seit Jahren jedoch erheblichen Turbulenzen mit noch unbekanntem Ende ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund halten wir das Thema „Anlage in Geldwerte“ für diskussionswürdig.

 

„Riestern“ ist populär, weil der Staat beträchtliche Zuschüsse zum Vermögensaufbau gewährt. Sollte ich deshalb in eine Riester-Rente einzahlen?

Wohlstandsbildner Logo_klein Das hängt vom Einzelfall ab. Bei dieser Anlage, die staatliche Zuschüsse gewährt, sind die relevanten Rahmenbedingungen – wie Kosten und sonstige Bedingungen – genau zu prüfen. Mittlerweile wird auch in den großen Medien nicht mehr verschwiegen, dass sich Riester-Renten oft nicht in dem Maß rentieren, wie vom Anleger erhofft. Das gilt vor allem für Kleinanleger.

 

Wird das Thema „Inflation“ nicht allzu sehr aufgebauscht? Wir haben doch nur eine Inflationsrate von etwa 2 %. Was ist daran schlimm?

Wohlstandsbildner Logo_klein Hierbei sprechen wir von der offiziellen Inflationsrate. Hand aufs Herz: Wenn Sie sich die Tankrechnung Ihres Autos, die Restaurantrechnung oder die Preiserhöhungen der öffentlichen Verkehrsmittel ansehen, erkennen Sie dann wirklich nur 2 % Inflationsrate?

Der sogenannte Warenkorb, aus dem die Inflationsrate berechnet wird, enthält Produkte, die tatsächlich günstiger geworden sind, jedoch nicht dem Gebrauch des täglichen Lebens zugerechnet werden können. Dadurch erklärt sich diese geringe Rate.

Umso bedenklicher ist es, dass viele Anlageprodukte – vom Sparbuch ganz zu schweigen – Erträge unterhalb der offiziellen Inflationsrate versprechen, der Sparer also wissentlich ins Minus spart.

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Wie wahrscheinlich ist der Eintritt eines Crash-Szenarios der Finanzsysteme, das die Medien immer mal wieder heraufbeschwören?

Wohlstandsbildner Logo_klein Um das Thema der exorbitanten Staatsverschuldungen zu lösen, gibt es seit jeher nur zwei legale Mittel: Inflation oder Währungsreform. In jedem Fall bezahlt der „Bürger“, der für seinen Staat immer bürgt, die Rechnung.

Geldwerte steuern bei solchen Szenarien ihrem inneren Wert entgegen, nämlich NULL. Hier ist es nicht zielführend, Angst zu machen, sondern mögliche Lösungswege aufzuzeigen. Deshalb ist es sehr ratsam, erhebliche Vermögensteile in Sachwerte zu transferieren, denen ein tatsächlicher Wert – und nicht nur ein Versprechen – gegenüber steht und die daher niemals wertlos werden können.

 

Sind Gewinne aus Private Equity steuerfrei? Kann ich die Einzahlungen steuerlich geltend machen?

Wohlstandsbildner Logo_klein Gewinne aus Private Equity sind steuerpflichtig – je nach Fondskonzeption über die Abgeltungsteuer oder über das Teileinkünfteverfahren. Bei letzterem können die anfänglichen „Buchverluste“ steuerlich geltend gemacht werden. Hier verweisen wir ausdrücklich darauf, im Einzelfall einen Steuerberater zu konsultieren.

 

Sind Gewinne aus Beteiligungen garantiert? Und wenn ja, in welcher Höhe und in welchem Zeitraum?

Wohlstandsbildner Logo_klein Garantien dürfen grundsätzlich und ausschließlich Banken aussprechen, d. h. die Gewinne und deren Höhe können nicht garantiert werden. Allerdings lässt sich durch die intensive Analyse eines Firmenanteilportfolios durchaus sagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, zu welchem Zeitpunkt, mit welcher Häufigkeit und in welcher Höhe ausgeschüttet wird.

 

An welche Beteiligungsgesellschaft sollte ich mich wenden, wenn ich tiefer in das Thema einsteigen und eventuell investieren will?

Wohlstandsbildner Logo_klein Aus unserer Sicht ist es ratsam, sich an solche Gesellschaften zu wenden, die sich ausschließlich mit dieser Thematik befassen: Hier ist durch professionelles Management und Experten in Beiräten konzentriertes Know-how für eine Anlageklasse vorhanden, das sich für die Anleger positiv auswirken soll.

Grundsätzlich gibt es mehr als 60 Beteiligungsgesellschaften in Deutschland, teils mit weitreichenden Unterschieden. Je nach Finanzkraft und Ausrichtung des Anlegers – sicherheits-, rendite-, transparenz- oder ethikorientiert – sollte ein Experte prüfen, welche Gesellschaft zu den Möglichkeiten und Zielen seines Mandanten passt.

Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum die Gruppe der Wohlstandsbildner ins Leben gerufen wurde – nicht zuletzt, um den Anleger auch davor zu bewahren, Beteiligungskonzepten aufzusitzen, die nicht zu ihm passen und im schlimmsten Fall Geld kosten, anstatt es zu vermehren.

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Woran erkenne ich eine seriöse Beteiligungsgesellschaft?

Wohlstandsbildner Logo_klein Grundsätzlich daran, dass sie nicht mit Fremdkapital arbeitet und sehr transparent sowohl die Kostensituation als auch die Merkmale der Firmen, in die investiert wird, veröffentlicht. Je mehr Sie wissen, desto seriöser die Gesellschaft.

Wenn Sie verständliche Antworten auf die Fragen erhalten, wo Ihr Geld eingesetzt wird, in welchem Zeitrahmen und Umfang, durch wen und aus welchem Grund, sind Sie auf dem richtigen Weg. Dies gilt nach Meinung der Wohlstandsbildner für jedes Anlageprodukt.

Ein Vorbild ist hier der Großinvestor und Milliardär Warren Buffet: Er investiert ausschließlich in Dinge und Unternehmen, die er versteht – die ihm also all die genannten Fragen beantworten konnten.

 

Die Transparenz lässt bei den meisten Geldanlagen zu wünschen übrig. Wie ist es damit bei Beteiligungsgesellschaften bestellt?

Wohlstandsbildner Logo_klein Es gibt Gesellschaften, die mit maximaler Transparenz für den Kunden arbeiten – sowohl was die Firmen angeht, in die investiert wird, als auch was die Kostenstruktur der Fonds betrifft.
Von der Zusammenarbeit mit Gesellschaften, die in einem der vorgenannten Punkte nicht offen kommunizieren, raten wir grundsätzlich ab.

 

Welche Rechte und Pflichten habe ich als Beteiligter in einer Beteiligungsgesellschaft?

Wohlstandsbildner Logo_klein Je nach Fondskonstruktion und Gesellschaftsform hat ein Beteiligter, meist als sog. Kommanditist, das Recht auf Information, Gewinnbeteiligung und Mitsprache im vereinbarten Rahmen. Grundsätzlich hat er das Recht auf hohe Transparenz und die Pflicht, die vereinbarten Einlagen – ob Einmalanlagen oder ratierliche Anlagen – fristgerecht zu erbringen.

 

Geschlossene Fonds sind etwas in Verruf geraten. Warum?

Wohlstandsbildner Logo_klein Weil in der Vergangenheit folgende Punkte häufig sträflich vernachlässigt wurden:

  • Transparenz
  • Mittelverwendungskontrolle
  • Schutz vor Nachschusspflicht
  • Begrenzung der Investitionen auf das von den Kunden eingebrachte Kapital. Die „Hebelungen“ des Beteiligungskapitals mittels Fremdkapital haben vielfach zu großen Problemen geführt, die sich zu Lasten der Anleger ausgewirkt haben.

 

Welche Vor- und Nachteile haben geschlossene Fondskonstruktionen im Rahmen von Beteiligungsgesellschaften?

Wohlstandsbildner Logo_klein Geschlossene Fondskonstruktionen bieten grundsätzlich den großen Vorteil, dass die Emittenten in Ruhe mit verlässlichen Beträgen für die Investitionen in Firmen rechnen können, da Mittelabrufe durch die Anleger während der Laufzeit in der Regel nicht möglich sind.
Dadurch können sich die mit Kapital bedachten, zu fördernden Firmen in Ruhe entwickeln und ihren Firmenwert steigern, was sich wiederum sehr positiv auf die mögliche Rendite der Anleger auswirkt.

Außerdem ist es vorteilhaft, dass die Gewinne eines geschlossenen Fonds nicht verwässert werden können, da ein bestimmtes Anlagevolumen, auf das Gewinn verteilt werden muss, nicht nach oben offen ist, wie etwa in offenen börsennotierten Fonds.

Nicht zuletzt gibt es noch eine steuerliche Komponente: Auf gewerblich gestaltete Fonds wird ein Einkommenssteuersatz von bis zu 42 % erhoben, darunter fallen viele offene Fondskonstruktionen. Eine große Anzahl von geschlossenen Fonds ist vermögensverwaltend konzipiert, womit dort nur die Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer) anfällt.

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