Bargeld nicht abschaffen, sondern abstrafen durch Entwertung!

Clevere und fiese IWF-Idee:

Bargeld nicht abschaffen, sondern abstrafen durch Entwertung!

Erfinderisch sind sie ja, die Mächtigen der Finanzwelt. Deren wichtigstes Ziel: Die Finanzströme so zu lenken, wie es ihnen genehm ist, um das Maximum an Kontrolle zu bewahren über das zuweilen lästig-abweichende Verhalten des Bürgers.

Eine dreiste Idee, die Banken freuen wird: Elektronisch gewinnt, physisch verliert

Steuern sind das altbewährte Mittel dafür. Auch Steuerboni auf Kapitalanlagen sind beliebt, auf dass er geneigte Anleger drauf hereinfalle. Ebenso Subventionen, die Menschen ohne großes Kapital in die Schuldenfalle treiben (Wohn-Riester, EEG-Gesetz). Doch nun kursiert ein Vorschlag, der unser Finanzgefüge gewaltig erschüttern würde und ein cleverer Zwischenschritt sein könnte zum Bargeldverbot:

Es geht darum, Bargeld mit 5 % pro Jahr zu entwerten! Das käme der Einrichtung eines Wechselkurses gleich zwischen Bargeld und elektronischem Geld, wie es Banken für uns verwalten. Diese Zwangsenteignung zielt natürlich darauf ab, die berühmten Bargeldbestände „unter dem Kopfkissen“ unattraktiv zu machen.

Erst der Negativzins auf Bargeld, dann die Entwertung von E-Cash

Sinken die Bargeldbestände, könnten sich die Eurostaaten nun mit verklausulierten Entwertungsmaßnahmen auch an den elektronischen Geldbeständen gütlich tun, ohne einen Bankenrun wie in Griechenland befürchten zu müssen. Denn auf Staatsebene heißt Geldentwertung Entschuldung, meist um Platz zu schaffen für weitere Schulden. Auf Bürgerebene wäre es aber pure Enteignung.

Bisher ist es nur ein Vorschlag des IWF, der unten im Wortlaut nachgelesen werden kann. Doch selbst, wenn er verwirklicht würde: Ich war noch nie Befürworter hoher Bargeldbestände. Ein paar hundert Euro in der Schublade, das genügt mir völlig. Dann noch ein paar Silber- und Goldmünzen, die ich nie kaufen würde, aber immer mal wieder geschenkt bekomme.

Vermögen klug parken und umwandeln in geschütztes Produktivkapital

Eine Liquiditätsreserve von rund 7% des gesamten Vermögens liegt neben den für Unternehmer und Selbstständige obligatorischen Steuerrücklagen auf Tagesgeldkoten. Und wo ist nun der Rest?
Natürlich längst umgewandelt in Produktivkapital! Wer wie ein Investor denkt und handelt, hat nicht die Ängste des normalen Kleinanlegers. Der Grund: Er legt sein Kapital dort an und lässt es sprichwörtlich arbeiten, wo es nicht so leicht vernichtet werden kann. Denn Arbeit und Arbeitsplätze zu vernichten ist selbst für den IWF nicht populär.

Geld ist ein Versprechen, und das kann gebrochen werden, wann immer es die Staatsräson verlangt.
Wertschöpfungsketten aber sind Grundlage unseres Lebens, und diese entziehen sich den üblichen Krisenprozessen. Einzig Steuern können ihnen etwas anhaben, aber die können nicht endlos erhöht werden. Im Gegenteil: Kluge Länder senken die Steuern, damit sich in ihnen Wertschöpfungsketten wohl fühlen. Wenn Deutschland hier nicht nachzieht und die aktuell gnadenlose Steuer- und Umverteilungspolitik beibehält, sucht sich kluges Geld einfach andere Standorte. Dorthin, wo auch freche IWF-Ideen ungehört bleiben.

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