#73 Finanzseminar – Inflation – Wasser-Investment

Finanzseminar – Inflation – Wasser-Investment

Drei Tipps für viel finanzielle Bildung und puren Vermögensaufbau

Heute, am 24. September 2022, treffe ich mich mit einer wackeren Gruppe von angehenden und von bestehenden Wohlstandsbildnern. Endlich gibt es mal wieder ein Finanzseminar in Präsenz, ein ganzer Tag finanzielle Bildung. Auf den freue ich mich selbst so richtig, weil dieses Seminar wieder einmal eine Premiere darstellt: Es ist das erste Präsenzseminar im Rahmen des neuen 3-stufigen Ausbildungskonzeptes.

Dafür habe ich mir auch einige neue Inhalte einfallen lassen, derer noch kein einziger Wohlstandsbildner je angesichtig wurde. Das war jetzt bewusst altes Deutsch, um den Worten eine gewisse Feierlichkeit beizumischen.

Schauen wir mal kurz durchs Schlüsselloch, was wir besprechen werden:

Wir beleuchten die Säulenstrategie im Detail, in erweiterter Perspektive mit der Schärfe eines Adlerauges. Da will ich auch nochmal, Punkt für Punkt, auf den Kontrastreichtum eingehen, der so wichtig ist, wie jeder vom 2. Spotlight eines lebendigen Portfolios weiß und wie jeder wertschätzt, wenn er sein Vermögen gut und entspannt durch die Wirren der heutigen Zeit bringen will. Und ich will verdeutlichen, wie sich die Säulen einander ergänzen, unterstützen, stärken und irgendwann miteinander jonglieren; denn das ist die Voraussetzung, damit die Säulen zu einem System werden können, in das man mit den Jahren immer weniger Zeit und Geld stecken muss und gleichzeitig immer mehr Zeit und Geld bekommt. Dann wird klar, warum die Strategie so zeitlos ist und zeitlos gut funktioniert.

An anderer Stelle des Seminars nehmen wir uns institutionelle Anleger vor – darunter eine Bank mit berühmtem Namen und ein Spitzen-Selfmademillionär. Ihnen genau auf die Lippen zu schauen bringt sehr viel, denn man lernt eine Menge, Menge finanzieller und unternehmerischer Bildung. Man muss es nur herauslesen können, und das machen wir gemeinsam.

Von klugen, starken und schwerreichen Investoren zu lernen ist nicht immer bequem, denn es stellt die eigenen Glaubenssätze mitunter auf die Probe – aber es macht immer glücklich, weil sich die eigene Wahrnehmung der Realität sofort erweitert und sich viele neue Möglichkeiten ergeben.

Dann tauchen wir ein in einen Lebenszyklus, dessen Missachtung so vielen Menschen immer aufs Neue Geld kostet. Dabei steckt hier so viel Orientierungshilfe für das eigene Investitionsverhalten und für das eigene Leben insgesamt. Damit geht Resilienz und Entspannung einher, Klarheit und Selbstermächtigung, weil man sich nicht mehr fühlt wie ein Fussball, der über das Spielfeld der aktuellen Probleme gekickt wird. Unser Wirtschaftsminister, einst ein Kinderbuchautor und Philosoph, prescht in dieser Disziplin ja derzeit mächtig voran; alle, die mit Gas heizen, werden es spüren. Na ja, und alle anderen natürlich auch. Bleibt nur die Frage, wie viel das einem ausmacht, und mein Wunsch für uns alle ist: Es soll uns nichts ausmachen, weil genug da ist, von dem man was zur Not abgeben kann. Und die Not, zum großen Teil selbstverschuldet, haben wir jetzt eben.

Und oh ja, wir tun im Seminar das, was viele von uns in der Schule nicht gern getan haben, aber jetzt das erste Mal verstehen werden als ein die Augen öffnendes, den Verstand klärendes und die Seele erbauendes Erlebnis: Wir werden rechnen! Finanzmathematik vom Allerfeinsten, die Spaß macht, weil es so einfach und praktisch sein kann! Wer rechnen kann, muss nicht mehr diskutieren, sich belehren oder über den Tisch ziehen lassen, denn der Rechenstift lügt nicht. In dem Fall ist es kein Stift, sondern eine App, mit der wir schon im Finanzseminar online live gearbeitet haben und die wir nun auf einige Praxisbeispiele der heutigen Zeit anwenden.

Und wenn wir schon beim Rechnen sind, dann rechnen wir auch ein Exitszenario im Detail durch. Das soll zeigen, wie für Investoren eines Beteiligungsfonds Gewinne zustande kommen: Wer bekommt was? Wo schlagen Steuern zu? Was muss alles abgezogen werden, damit wir vom Bruttogewinn, der immer so schön aussieht, zum Nettogewinn kommen? Wie ist das mit der Auslandsbesteuerung? Unterschied Projekt- und Anlegerebene? Auch hier wieder: Was nach trockener Materie klingt, kann richtig spannend sein, und warum? Weil ich 1. ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit nehme und 2. einige im Raum an diesem Exit, an dieser Projektausschüttung, teilgenommen haben. Sie werden es dann erkennen.

Im nächsten Kapitel verlassen uns die Zahlen auch nicht, wenn es um des Deutschen liebstes Anlageobjekt geht: um Immobilien. Wohnimmobilien natürlich, zum Eigennutz oder zur Vermietung, mit denen sich so unfassbar viele in den Jahren der Nullzinsen haben ködern lassen mit Schulden bis über die Hutschnur. Also gehen wir mal rein in die Verschuldungsfalle, die viele in den nächsten 15 bis 20 Jahren schwerwiegend belasten dürfte; im Vergleich zwischen Investoren- und Immobilienwelt zeige ich auch, was man denn stattdessen hätte machen können. Und welche Notlösungen es auch gibt, wenn man jetzt angesichts allseits galoppierender Preise in Schwierigkeiten kommt, weil der Arbeitgeber halt nicht bereit ist, einem jedes Jahr 9% Inflation aufs Gehalt draufzulegen, wenn es den Arbeitgeber überhaupt noch gibt in der Masse an Insolvenzen, die auf uns zukommen.

Und wenn wir schon bei Krisen sind: Keine Krise kommt aus heiterem Himmel. Nein, stimmt nicht, die Corona-Krise war in dem gravierenden Ausmaß schwer vorauszusehen. Wobei ich mir bis heute nicht sicher bin, ob Corona selbst alles so schlimm gemacht hat oder die Art und Weise, wie wir darauf reagiert haben. Aber zum Glück gibt es doch Karl Lauterbach, den auf Twitter einst so viele als Gesundheitsminister haben wollten mit ihrem #WirwollenKarl. Würde mich interessieren, wie viele von denen heute auch einen #KarlneinDanke unterschreiben würden. Nun, zurück zu den Krisen:

Für alle anderen dicken Krisen gab es Indikatoren, die einem teils Jahre vorher schon hätten helfen können vorzusorgen. Dazu zähle ich ganz gewiss auch die jetzige Inflationskrise, die durch Corona und Krieg ja nur erheblich beschleunigt über uns hereingebrochen ist. Da gibt es eine recht einfaches Prinzip, eine Lebensweisheit, der man folgen kann. Investoren bauen darauf ihr Portfolio auf – und sind deshalb zumindest von den rein ökonomischen Verwerfungen einer Krise nicht betroffen. Diese Art Vorsorge, sage ich ehrlich, ist für mich existenzieller, als sich den Keller voller Konservendosen, Spaghetti, Wasserkanister und Butangas vollzustopfen. Das kann schon auch klug sein; doch bis wir dahin kommen, dass wir all das Zeugs brauchen, sind so viele andere brutale Herausforderungen zu stemmen, und für die braucht es ganz lange kein Butangas, es braucht ganz schnell verfügbares Geld. Reich muss man für diese Art Vorsorge übrigens nicht sein; es reicht klug zu sein und rechtzeitig klug zu handeln.

An andere Stelle sprechen wir über die meiner Meinung nach besten Informationsquellen für Investoren und für alle, die dem stark politisierten Mainstream-Journalismus der heutigen Zeit nicht auf den Leim gehen wollen. Natürlich, es gibt keine einzig wahre objektive Sicht der Dinge, aber es gibt Journalisten und Plattformen, die über diese Dinge facettenreich, nachdenklich und weitsichtig informieren und dabei vor allem deutlich kennzeichnen, wann sie ihre eigene Meinung beisteuern. Dabei machen sie auch auf wichtige Trends aufmerksam und geben nicht nur ein gutes Verständnis, warum etwas in unserer Welt passiert, sondern zeigen auch, wofür es gut sein kann – und das zu wissen ist kostbar, um evtl. das eigene Portfolio anzupassen oder zu ergänzen.

Dann spreche ich darüber, wie mein optimales Investment, das wirkliche Best-of einer Vermögensanlage für mich aussieht – und siehe da: Solche Vermögensanlagen gibt es tatsächlich, aber natürlich nicht auf dem Jahrmarkt der Banken und Börsen. Wobei wir im Präsenzseminar weniger über konkrete Investments reden werden, die sind ja Inhalt der 2. Ausbildungsstufe im Finanzseminar online. Doch ich werde mir den einen oder anderen Verweis auf das, was gerade alles läuft, sicher nicht verkneifen können.

Und am Ende stelle ich die drei Elemente vor, die seit jeher für Erfolg stehen, und ganz gewiss auch für überragenden finanziellen Erfolg. Doch es wird niemanden wundern, dass diese Erfolgsfaktoren 1. nichts mit Geld zu tun haben und 2. uns jedem kostenfrei jederzeit zur Anwendung zu Verfügung stehen. Sie anzuwenden ist so unfassbar leicht und gleichzeitig eine lebenslange Herausforderung. Das ist kein Widerspruch, sondern ein gesunder Kontrast, der immer auftritt, wenn es ums Wesentliche geht, um die Essenz der Essenz der Essenz – ja richtig gehört, wenn es um die Essenz hoch Drei geht. Um die 0,8%, die zu erobern jedem von uns offensteht.

Das war jetzt ein kleiner Seminareinblick oder -ausblick. Ich werde mich auch wie immer von den Fragen und Themen der Anwesenden leiten lassen, was dann immer neue Schwerpunkte in der Seminargestaltung mit sich bringt.

Mein Wunsch ist, dass dieser Tag als würdiger Abschluss einer intensiven Investorenausbildung wahrgenommen werden kann. Dann steht wirklich ein breites Rüstzeug für die eigene Reise zu Verfügung – der Reise hin zu den eigenen Zielen, hin zur Erfüllung der persönlichen Bedürfnisse für ein Leben, das nicht aus Hamsterradarbeit besteht, sondern aus Freiraum, Wachstum und Projekten, die einem Freude machen.

Zum Abschluss noch zwei Tipps:

Ray Dalio hat es als Investor und Hedgefonds-Manager zum Milliardär gebracht. Er hat auch etliche Bücher geschrieben, in denen viel Wertvolles steht für den, der die Texte mit Investorenaugen zu lesen versteht. Einen Online-Artikel von Dalio will ich jetzt empfehlen, den er zum Thema Inflation ausführlich geschrieben hat. Ursache, Wirkung, Nebenwirkungen, Zusammenhänge mit Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum – einfach und klar präsentiert und unbedingt lesenswert. Den englischen Text kann man sich ja übersetzen lassen, wenn nötig.
Natürlich lesen wir alle auf allen Plattformen jeden Tag etwas zum brandaktuellen Thema Inflation, aber ganz ehrlich: Wem sollen wir intensiver Gehör schenken? Einem Journalisten, der in anderen Worten das bringt, was seine Kollegen vorher schon woanders geschrieben haben oder einem 22-fachen Milliardär? Links zu Dalio und dem Artikel siehe in den Shownotes zu diesem Podcast.

Tipp Nr. 2: Gleichfalls in den Shownotes zu diesem Podcast verweise ich auf ein Agrikultur-Investment, mit dem der Weg zu einem Leben ohne unerwünschte Hamsterräder erheblich beschleunigt werden kann. Ich habe in vergangenen Podcasts schon ausführlicher über die Wertschöpfungskette Wasser gesprochen; diese Investitionsmöglichkeit kann nun eingehend auf der Website www.hydro-invest.net studiert werden mit einem etwa 50-minütigen Video, das ich eigens dafür angefertigt habe.

Wohlgemerkt trete ich dort nicht als Wohlstandsbildner auf, sondern allein in meiner Rolle als Vorstandsmitglied des Unternehmens, das sich anschickt, Nestlé, Coca-Cola & Co. ein paar gehörige Marktanteile abzunehmen. Denn ich finde, Wasser gehört fairer verwaltet und verteilt, als es diese Konzerne vorleben. Und die gewaltigen Renditen daraus dürfen durchaus in die Taschen von vielen kleineren Privatinvestoren fließen und müssen nicht die Tresore von einigen wenigen Trusts und Holdings noch mehr füllen.

Die Besonderheit bei dieser Investition ist: Jeder, der sich mit ihren Inhalten, Chancen und Risiken beschäftigt hat und der für sich entscheidet, dass er mitmachen will, kann sich direkt über die Website an die Hydro Invest wenden und Anteile erwerben. Derzeit lohnt sich das noch mehr als ohnehin schon, schlicht, weil die Anteile 25% vergünstigt sind. Mehr dazu dann dort in dem Video, das schon von einigen als gelungen, spannend und gut gemacht bewertet wurde. Herzlichen Dank noch einmal an jeden Feedback-Geber dafür.

So, Ausblick auf den nächsten Podcast: Da gehe ich auf eine Hörerfrage ein, die sich konkret mit unserem heutigen Umfeld beschäftigt, nämlich: Wie ich denn als Privatperson Andreas angesichts der gewaltigen Krisen, Preissteigerungen und Verknappungen reagieren würde in meinem Alltag und in meinen Investitionsentscheidungen? Da erzähle ich,

  • wie ich mit einer plausiblen Spekulation eine Verdopplung des Kapitals in 4 Monaten geschafft habe,
  • warum ich mir jetzt kein Auto kaufe und trotzdem bestens mobil bin,
  • wie ich es entspannt vermeide, Putins Krieg über Gebühr zu finanzieren und
  • warum mich schlechte Jahre generell nicht so stören, weil ich immer an eine legendäre Geschichte aus der Bibel denke. Denn das Buch hat eine Menge zu bieten, trotz vieler falscher Übersetzungen.


So, für mich geht es jetzt an diesem Samstag Morgen auf zum Finanzseminar, mit einem Kaffee in der Hand, mit einer gewissen Aufregung, wie ich inhaltlich und zeitlich durch diese Premiere komme und mit der Vorfreude darauf, gleich über die schönste Sache der Welt erzählen zu dürfen: über ein Leben in Fülle.

Shownotes:

Wasser als faire, lukrative und lebenslang wirksame Wertschöpfungskette: www.hydro-invest.net

Ray Dalio: https://de.wikipedia.org/wiki/Ray_Dalio
Sein Artikel zur Inflation: https://www.linkedin.com/pulse/starts-inflation-ray-dalio/

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