„Ich bin ein freier Investor“ – Manifest für Investoren

„Ich bin ein freier Investor“ – Manifest für Investoren

In diesem Wohlstandsbildner-Podcast geht es um nichts weniger als um das große Ganze, nämlich um eine Art Manifest für Investoren als Leitlinie für mein Handeln als Investor.

Andreas Ogger hat 25 Jahre lang beruflich Musik und Medizin ausgeübt. Dann der Sprung in die Investorenwelt: Erst aus Notwendigkeit in einem kaputten, krisen- und virengeschüttelten Finanzsystem. Bis daraus pure Freude, Fülle und Leichtigkeit wurde. Denn Wohlstandsbildung ist weit mehr als nur mehr Geld und der Sprung in ein freieres Leben.

Dazu inspiriert hat mich ein Mensch von wahrhaftig universeller Bildung, ein Mensch, der mich schon von klein auf als Vorbild in vielen Disziplinen begleitet: Er war ein großer Arzt, Forscher, Theologe, Johann Seb-Bach-Experte, Orgelvirtuose, Autor von noch heute gültigen Standardwerken und über allem stehend ein Menschenfreund, Entwicklungs- und Wachstumshelfer, der alles an Geld, Wissen und Kraft in den Dienst gestellt hat für andere Menschen. Ich spreche von Albert Schweitzer. An einer Stelle seines wahrhaftig reichen Schaffens auch Schriftsteller und Briefkorrespondent spricht er darüber, wie er Denken, Gesinnung und Leben eines freien Menschen definiert. Es geht also um Freiheit, wahrscheinlich das Wort der Wörter und der Wunsch aller Wünsche, seitdem die Menschheit denken kann. Passenderweise beginnt Schweitzer damit, in welcher Form ein Mensch für ihn keinesfalls frei ist. Seine erste Aussage lautet nämlich: „Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.“ Wenn ihr diesen Satz in Google eingebt, findet ihr auch sofort den Originaltext.

Finanzseminar - Vom Geldanleger zum Investor
Finanzseminar – Vom Geldanleger zum Investor

Als ich die vielleicht 20 Zeilen gelesen habe, klang das in meinem inneren Ohr wie pure Wohlstandsbildung, wenn ich ein paar Wörter austausche und ergänze.

Das habe ich getan und herauskommt ein Text, der den Wunsch Schweitzers nach Freiheit und Selbstbestimmung nach wie vor ausdrückt, nur etwas spezifischer, auf Investorenebene. Nun kann es sein, dass jemand nicht vertraut ist mit einzelnen Wörtern wie z. B. Geldanleger, Geldverleiher, Zins, Wertschöpfung – alles Begriffe, die ein Wohlstandsbildner etwas anders einordnet als üblich. Das macht aber nichts, die Gesamtaussage wird deutlich und sie drückt treffend aus, wie ich einen freien Investoren beschreiben würde.
Und das klingt dann so und ich will dem am Ende auch gar nichts hinzufügen, denn diese paar Zeilen mit dem Titel „Ich bin einer freier Investor“ sprechen ausreichend für sich selbst:

Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsanleger sein.

Ich habe ein Recht darauf, mein Geld nicht wie die Masse, sondern auf natürliche Weise zu investieren, wenn ich es kann und es mir wünsche.

Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.

Ich will kein ausgehaltener Versicherungsgläubiger sein, gedemütigt, abgestumpft, weil der Staat mir eine Riester-Rente empfiehlt.

Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden, durch Stürme segeln und Erfolg haben.

Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb durch ein Trinkgeld namens Zins abkaufen zu lassen.

Lieber will ich den Schwankungen des Investorenlebens entgegentreten als ein braver Geldverleiher an Banken zu sein.

Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges statt die trügerische Ruhe von Garantien.

Ich will weder meine Freiheit gegen Festgeld abgeben noch meine Menschenwürde gegen Börsengewinne aus Waffenverkäufen.

Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Finanzindustrie gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:

‘Dies ist meine Wertschöpfung.’

Dies alles ist gegeben, wenn wir sagen: „Ich bin ein freier Investor.“

 

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