Finanzbildung für Frauen – nötig oder nur geschäftstüchtig?

Finanzbildung für Frauen – nötig oder nur geschäftstüchtig?

Folge 12  und 13 der Podcastreihe „Über Hamsterräder, Finanz-Exorzisten und was wir sonst noch alles ertragen müssen“.

Teil 1 dieser Ergründung: Investieren Frauen anders als Männer? Sind sie am Ende die besseren Investoren? Brauchen sie eine eigene Community, in der sie offen Erfahrungen austauschen und machen können? Außerdem: Wir schauen uns an, was eigentlich „Erfahrungen“ sind, mit denen sich so viele schmücken, was Werbesprüche von Banken mit der Realität zu tun haben und warum Geld eine Signatur trägt, die viel über seinen Besitzer aussagt.

Teil 2: Wenn Frauen Geld übereignet bekommen, das sie völlig überfordert. Acht Thesen zur Finanzbildung von Frauen und zu ihrem Umgang mit Geld inklusive Kommentar, wie ein Wohlstandsbildner zu diesen Thesen steht.


zum Nachlesen…

Teil 1 – Investieren Frauen besser als Männer?

In den letzten fünf Jahren ist das Angebot an finanzieller Bildung erstaunlich und erfreulich gewachsen, sei es in Textform mit Artikeln, Büchern und Blocks oder als Seminar, gleichfalls analog wie digital. Da gibt es also einen prosperierenden Markt. In diesem Markt arbeitet sich eine Nische ans Tageslicht und bleibt deshalb womöglich bald keine Nische mehr: Finanzbildung speziell für Frauen.

Als Gründe dafür werden allerorten vor allem zwei genannt oder – besser gesagt – behauptet:
1. Frauen haben mangels Interesse oft ein geringeres Niveau an Kenntnissen und praktischen Erfahrungen in Finanzdingen als Männer. Dann trauen sie sich zum Beispiel in gemeinsamen Veranstaltungen nicht, ihre Fragen zu stellen, was in einem reinen Frauenseminar anders wäre.
2. Frauen denken, fühlen und sprechen anders, haben andere Bedürfnisse als Männer und fühlen sich deshalb bei Finanzfragen unter ihresgleichen wohler; das gilt auch, wenn sie sich an männliche Experten wenden und deshalb froh wären, es gebe mehr Anlageexpertinnen und Finanzberaterinnen. Versuche, diese Nachfrage zu befriedigen, gab es, etwa vor 15 Jahren, dort wurde in München eine reine Frauenbank gegründet, die hieß auch geradeheraus Frauenvermögensverwaltungs AG; das Projekt scheiterte aber meines Wissens, den genauen Grund kenne ich nicht, aber vielleicht war der Bedarf dann doch nicht so groß.

Andreas Ogger hat 25 Jahre lang beruflich Musik und Medizin ausgeübt. Dann der Sprung in die Investorenwelt: Erst aus Notwendigkeit in einem kaputten, krisen- und virengeschüttelten Finanzsystem. Bis daraus pure Freude, Fülle und Leichtigkeit wurde. Denn Wohlstandsbildung ist weit mehr als nur mehr Geld und der Sprung in ein freieres Leben.

Diese zwei Thesen, mit dem unterschiedlichen Niveau und dem anderen Denken, die werden oft wie eine gegebene Tatsache dargestellt, und das will ich einmal mit meinen Erfahrungen hinterfragen.
Aha, da sind wir schon beim Wort „Erfahrungen“, mit dem sich auf allerlei Plattformen allerlei sogenannte „Experten“ brüsten und deshalb dieses Wort eine noch schlimmere Inflationsgeschichte hinter sich hat als unser Geld.

Es wäre also schon mal zu hinterfragen, was denn „Erfahrungen“ sind:
Muss es z. B. etwas mit Qualität und Wissen zu tun haben, nur weil jemand nach einem Wochenendkurs ein paar Monate an der Börse gehandelt oder sonst wie investiert hat? Reicht das, um diese sog. Erfahrungen dann gleich mit Büchern, Blogs, YouTube-Videos und Seminaren zu versilbern? Und wenn jemand behauptet, dass Frauen anders investieren und eine andere Ansprache in finanziellen Dingen benötigen würden als Männer, auf welchen Erfahrungen beruht diese Behauptung?

Wenn jemand behauptet, in irgendeiner Disziplin Erfahrung zu haben, dann würde zumindest ich gerne etwas mehr Erfahrungshintergrund bekommen. Da will ich mich selbst gar nicht ausschließen. Reden wir also erst einmal über meine Erfahrungen, 1. recht kurz über meine Erfahrung als Investor, denn dazu gibt es ja mittlerweile viele andere Artikel und Podcasts, und alle sind letztlich Erfahrungsberichte über meine Ergebnisse als Investor; und reden wir 2. etwas länger über meine Erfahrungen mit Investorinnen, denn das ist das Thema des heutigen Podcasts. Doch erst einmal zu

1. Andreas Ogger als Investor

Wie gut ich meinen Job als Investor mache, das zeigt am besten mein Portfolio mit seiner Leistungsbilanz, Breite, Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und natürlich mit seiner Wertsteigerung bzw. Ausschüttungsquote. Ein guter Wirtschaftsprüfer hätte da bei knapp 35 Positionen in vielen unterschiedlichen Anlageklassen einiges zu tun und zu rechnen. Aber sind wir ehrlich: Am Ende zählt doch vor allem der Kontostand. Den will ich gerne offenlegen, und das kann ich auch, ohne eine Zahl zu nennen:

Ich habe seit der Installation der Säulen-Strategie, wie sie institutionelle Investoren schon immer vorleben, die Stufe des ökonomischen Patts gut überschritten. Wem das jetzt nichts sagt, ist eingeladen, auf der Wohlstandsbildner-Website im Menü unter Quiz & Co. seine eigene finanzielle Zukunft zu berechnen – ruhig mit seinen eigenen Zahlen! Nicht, um sich zu vergleichen, sondern um mit der eigenen Lebenswirklichkeit eine sehr konkrete Vorstellung zu bekommen, was das bedeutet und wo er selbst steht angesichts dieser Stufe eines finanziell ziemlich souveränen Lebens.
Kommen wir nun zu der anderen Erfahrungsseite:

2. Ist Andreas Ogger ein Investorinnenversteher?

Wie gut ich meinen Job mache speziell als Investorinnenbetreuer, das können diese nur selbst beurteilen, was mich auf die Idee bringt, mal ein paar Interviews mit Wohlstandsbildnern beiden Geschlechts als Podcast zu produzieren. Wenn die akuten Projekte, die auf meinem Tisch liegen, abgevespert sind, dann erreicht einzelne Wohlstandsbildner vielleicht eine Einladung dazu, sofern die bereit sind, in der Öffentlichkeit über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Also zurück zu mir: Vorträge, Seminare, Workshops, Interviews, Artikel im rein finanziellen Kontext, Mandantenbetreuung und professionell Investieren, das mache ich jetzt seit 18 Jahren (was ist eigentlich professionelles Investieren? Wäre auch eine gute Podcast-Folge, oder?). Nach diesen 18 Jahren komme ich in ziemlich genauer Summe auf knapp 400 Mandanten, die konkret mit der Säulen-Strategie institutioneller Investoren arbeiten. 97% davon sind in mehr als einer Säule investiert, weil das auch für ein halbwegs solide aufgestelltes Portfolio Voraussetzung ist.
Für diese Zahlen hat ein 3-sekündiger Blick auf eine geflissentlich gepflegte Excel-Tabelle genügt. Eine Sortierung nach männlich und weiblich habe ich nicht vorgenommen, denn in der Tabelle hat das für mich nie eine Rolle gespielt; aber da auf den Seminaren seit Jahren das Teilnehmerverhältnis Frauen zu Männern ausgesprochen ausgewogen ist, darf ich annehmen, dass die Hälfte der nicht ganz 400 Wohlstandsbildner Wohlstandsbildnerinnen sind.

Die Wohlstandsbildner-Mandantschaft

Um diese Zahl der 400 einmal ins Verhältnis zu setzen: 400 Mandanten sind sehr wenig in der Finanzbranche, wenn man einmal zur Finanzbranche auch Versicherungen zählt. Versicherungsleute, die ich – pardon – nicht als Finanzexperten bezeichnen würde, haben meistens mehrere 1000 Leute in ihrem Bestand, was bei einem Produkt von der Stange, mit wenig Beratungsaufwand und genauso wenig Vergütung verzeihlich ist, denn ohne diese Masse würde ein Versicherungsmakler nicht überleben können.
Und dann gibt es einige Finanzmenschen, die mit E-Mail-Marketing, YouTube-Videos und hier und da ein Finanzvortrag vor Ort auch locker mehrere 1000 Anleger gewinnen, doch ich würde hier nicht von einem Mandanten- und Investorenbetreuungsverhältnis sprechen. Meistens handelt es sich um Tippgeber-Beziehungen, und wenn einem Anleger ein Tipp gefällt und er das nötige Geld dafür hat, dann investiert er oft über Mittelsleute, aber echte strategische Beratung und der direkte Kontakt finden nicht statt.

Seminar: Gelegenheit macht Investoren

Die unterschiedlichen Instrumente der Finanzexperten

Und dann gibt es die Gruppe von Finanzexperten, die offiziell von der IHK nach dem Paragrafen 34f der Gewerbeordnung zertifiziert werden müssen. Dieser Paragraf hat drei Gruppierungen, an denen sich schon grob ablesen lässt, mit welchen Instrumenten ein Finanzler arbeitet. Haftungsrechtlich und was die Pflichten zur Dokumentation angeht, gibt es nämlich große Unterschiede, ob es sich um einen börsennotierten Immobilienfonds, um einen geschlossenen Alternativen Investmentfonds oder um eine atypische Beteiligung handelt. Diese Unterschiede werden schon mit den drei Gruppierungen deutlich gemacht.

So richtig installiert wurde dieser Paragraf 34f erst mit der großen Finanzreform 2013 / 2014. Davor liefen geschätzt 220.000 mehr oder weniger selbst ernannte Finanzexperten durch die Gegend, um den Leuten Allerlei aufzuschwatzen. Nach 2014 haben sich gerade noch 38.000 Finanzleute darum bemüht, diese Zertifizierungen auf sich zu nehmen. Von diesem Stand sogenannter Finanzanlagenvermittler nach 34f GewO verkauft der weit überwiegende Teil das, was ich persönlich nicht anrühren würde und begründe das auch ausführlich im Finanzseminar: Und das sind die sogenannten offenen Vermögensanlagen, im Gesetzestext ist das so notiert:

„Gewerbsmäßiger Vertrieb von Anteilen oder Aktien an inländischen offenen Investmentvermögen, offenen EU-Investmentvermögen oder ausländischen offenen Investmentvermögen, die nach dem Kapitalanlagegesetzbuch vertrieben werden dürfen.“

Wenn ich diesen verschwurbelten Gesetzestext ins Deutsch übersetzen darf: Dabei handelt es sich einfach um alles börsennotierte Zeugs, in das man jederzeit rein kann und jederzeit wieder rauskommt. Der normale Finanzexperte hält diese Anlageklasse für unverzichtbar. Da sage ich nur: Möge sie das Trampolin der Börse im luftleeren Raum der Sinnlosigkeit ertüchtigen.

Diese offenen Sachen sind Gruppe 1 der 3 Gruppen. Mich interessieren nur die Nummer 2 und 3. Wer weiß, wohin er schauen und was er prüfen muss, findet dort wahre Schätze und hat gleichzeitig nichts oder nur wenig zu tun damit, was die Börse an Irrationalität fabriziert – Börsenfans nennen das ja die Vorwegnahme der Zukunft, na guten Morgen. Zurück zu den Wohlstandsbildner-Mandanten:

„Wir machen für Sie den Weg frei.“

Für meine Art der Betreuung sind knapp 400 Menschen, die ich bis heute begleite, viel, was in der Natur der Sache liegt einer wirklich persönlichen, individuellen und oft zeitintensiven Geschäftsbeziehung; die verlässt auch öfter das rein Geschäftliche und wird auch mal persönlicher, denn persönlich muss es werden, wenn mir jemand vertrauensvoll seine finanziellen Verhältnisse offenbart samt seiner Kenntnisse oder Unkenntnisse in Finanzdingen, denn genau das fordert der Gesetzgeber bei einer echten Beratung auch ein bzw. ich verstoße gegen Haftungspflichten, wenn ich diese allemal recht persönlichen Informationen nicht einhole.

Mit „persönlicher Geschäftsbeziehung“ meine ich jedenfalls ganz gewiss nicht den Unsinn, der von Werbeagenturen kommt, die von Banken und Versicherungen beauftragt wurden. Da schauen wir jetzt mal tiefer rein, das macht Spaß:

Wer an diesen Finanzinstituten mit abertausenden von Kunden vorbeikommt, der liest dann so etwas wie „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, toll; oder der Klassiker „Wir machen für Sie den Weg frei“ – hm, meinen die den Weg in den Himmel oder in die Hölle? Dann natürlich „Vertrauen ist der Anfang von allem“, Mensch, so ein Spruch und ich habe gleich viel mehr Vertrauen, oder der da: „Wünsche werden Wirklichkeit“ – zum Totlachen, auch, wenn es eine schöne Alliteration ist; oder ganz köstlich „Unterm Strich zähl‘ ich“ – dieser Strich soll wohl an eine Summe erinnern; was aber, wenn ich unterm Strich auf eine Null komme? Auch egal – die letzten drei Claims übrigens kommen von der Bank, die keiner Unwahrheit, keiner Geschmacklosigkeit und keinem Geschäft aus dem Weg gehen kann, das sich später oft genug als anrüchig bis kriminell herausstellt. Aber Werbung kann diese Bank, jawoll, aber irgendwie ist das Leben auch gerecht, denn ihr Börsenkurs ist trotzdem im Keller.
Ja, ich gebe zu, das sind meine ganz speziellen Freunde, und ich werde mit meinen kleinen Spitzen genauso wenig daran ändern können, dass so eine Bank noch immer Kunden gewinnt, wie ich etwas daran ändern kann, dass Millionen Menschen Trump für einen erfolgreichen Geschäftsmann halten. Blödsinn und kriminelles Handeln lässt sich durch Worte nicht ausrotten, aber wenigstens ins Scheinwerferlicht setzen.

Aber wenn wir schon dabei sind, machen wir noch ein bisschen Finanzwerbe-Review:
„Eine Bank fürs Leben“ – ob das auch in Minuszinszeiten noch gilt? „Die Bank an Ihrer Seite“ – hui, also ganz ehrlich, in der Oper will ich sie nicht an meiner Seite haben, ja eigentlich nirgendwo. Sie möge mir zuverlässig meine Konten bereitstellen und dafür von mir aus auch oft ungebührliche Gebühren ziehen, etwa bei SWIFT-Überweisungen mit grenzwertigen Auslandsgebühren, aber für dieses Schmerzensgeld will ich dann keinerlei Einmischungen und Ruhe an meiner Seite.

Erfrischend ehrlich finde ich dagegen die Sparkassen mit dem Spruch „Wenn`s ums Geld geht, Sparkasse“ – da sagt doch zum ersten Mal eine Bank, worum es ihr wirklich geht. Aber der ist auch richtig gut: „Sie leben. Wir kümmern uns um die Details“. Das ist ehrlich, denn es drückt den Wunsch aus, dass ich im Sinne der Bank ein immobilienverschuldetes Leben führen soll und mich ansonsten am besten in Gelddinge nicht einmische, während die Bank mit meinem Geld arbeiten geht – für sich selbst wohlgemerkt; ich bekomme dann schon irgendwann mit, wenn deren Vermögensverwaltung 40 % meines Geldes in den Sand gesetzt hat, obwohl alle Kurse seit Jahren nur nach oben gehen.
Zum Abschluss dieser Sprücheklopfer-Galerie mag ich es am liebsten sinnfrei, wo nichts versprochen und nichts verbrochen wird, einfach, um Spaß zu haben, wie bei der niederländischen Großbank: „DiBa-Dibadu“.

Geld als Teilaspekt unseres Lebens?

Aber in diese Schublade, warum das Persönliche bei mir tatsächlich einen großen Stellenwert hat und im gemeinsamen Gespräch unverzichtbar ist, will ich noch das packen, auch wenn an anderen Stellen schon oft erwähnt und erklärt:

Ich sehe Geld nicht als irgendeinen Teilaspekt unseres Lebens, und unser Leben spielt sich letztlich getrennt davon ab, solange bezahlt ist, was man im Leben eben bezahlen muss. Stichwort: „Sie leben. Wir kümmern uns um die Details.“ Schöner hat noch niemand diese vorherrschende Trennung zwischen Gelddinge und Lebensdinge in Worte gesetzt.
Ich finde diese Haltung fatal, denn im Gegenteil: Ich sehe Geld als etwas, das ich bin und das meine Persönlichkeit repräsentiert wie alles andere, was zu mir gehört, was ich denke, sage und tue. Wer Geld so betrachtet, nimmt ihm das Abstrakte und Abgesonderte, das auf irgendwelchen Konten, Depots, Wertpapieren oder Festplatten als Zahl vor sich hinvegetiert, und er nimmt es zurück in das eigene Energiefeld.
Jenseits aller Esoterik und zutiefst pragmatisch und empirisch erprobt ist, dass Geld eine einflussreiche Kraft und Energieform ist mit eigener Signatur, und die wenigsten verleihen ihrem Geld diese ureigene, ihrer Persönlichkeit zugehörigen Signatur allein durch die Art, dass sie ihr Geld als etwas dem eigenen Leben Zugehöriges betrachten, behandeln und einsetzen.

Große Investoren in meinem Sinne tun genau das, und Wohlstandsbildner versuchen es diesen nachzutun: Sie verbinden sich mit ihrem Kapital so, wie ich mit meinem Arm verbunden bin und der untrennbar mit mir als wichtiger Teil des ganzen Menschen Andreas Ogger verbunden ist. Investoren betrachten ihr Kapital als sprichwörtliche Verlängerung ihres Arms, der, klug investiert, weltweit viel bewegen kann.

Wohlstandsbildung heißt also auch, Menschen mit ihrem Geld zu verbinden und ihnen dabei zu helfen, ihre ganz eigene Signatur für ihr Geld zu erkennen oder, wenn noch kein Geld vorhanden ist, für ihr zukünftiges Geld. Dabei gibt es ein einfaches Zeichen, wenn jemand die Signatur seines Geldes wahrgenommen hat: Geld und vor allem das, was es für ihn macht, beginnt ihn richtig zu interessieren und zu begeistern. Wenn mein Gegenüber nicht nur sagt: „O. k., einverstanden, wo kann ich unterschreiben?“, sondern wenn es heißt: „Mensch, Andreas, spitze, kanns gar nicht erwarten, dass es losgeht; ich bin schon richtig aufgeregt, Wahnsinn, endlich richtig investieren, was Gescheites machen mit dem Geld, Wert schaffen!“ So klingt das dann, wenn sich jemand mit der Kraft seines Geldes verbunden hat.

Alle Wohlstandsbildner nutzen dabei ganz ähnliche Produkte bzw. Investments, oft sogar die gleichen. Denn ein Investment hat nichts zu tun mit der Signatur des Geldes, das in ihm steckt. Ein Investment ist da wie ein Chamäleon: Ein Chamäleon mag dem anderen Chamäleon genetisch gleich sein, aber sie sehen völlig unterschiedlich aus, je nachdem, welche Farbe sie von ihrer Umgebung annehmen. Und gerade in Säule I und II geht es, genetisch betrachtet, bei vielen ähnlich zu mit Investments, die seit Jahrzehnten zur absoluten Elite gehören; aber das Geld, das sie umgibt, das hat so unterschiedliche Signaturen wie Farben eines Chamäleons.
Natürlich liegt nahe zu denken, Geld ist doch Geld und Euro ist Euro, das ist doch alles das gleiche. Und das ist es eben nicht: Geld ohne seinen Besitzer ist ein rein gedankliches, völlig abstraktes Konstrukt. Geld bekommt erst in dem Moment Sinn und Wert, wenn es in letzter Konsequenz für einen Tauschhandel eingesetzt wird, denn dafür wurde es erfunden und das wird sich nie ändern. Wenn aber jemand mit seinem Geld umgeht und lebendigen Tauschhandel betreibt, und Investitionen sind ja auch nichts anderes als ein Tauschhandel, der bewegt mit seinem Geld ganz unterschiedliche Dinge und gibt ihm damit Sinn. Anders lässt sich auch nicht verstehen, was in einem berühmten Buch steht:

Matthäus 25, Vers 14 ff. – Mensch, Achtung, jetzt wird’s biblisch in diesem Finanzpodcast:
„Das Himmelreich ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn.“

Wer jetzt nicht mehr genau weiß, wie die Geschichte ausgeht, möge doch einmal wieder einen Blick in eines der tollsten Geschichtenbücher überhaupt. Die jedem Diener anvertraute Geldmenge entwickelt sich jedenfalls von Diener zu Diener komplett unterschiedlich, und um wieder zurück in meine Begrifflichkeit zu kommen: Der Diener mit den fünf Talenten, woraus dann weitere fünf Talente wurden als Rendite, der hatte augenscheinlich eine weit lebendigere Beziehung zu seinem Geld als derjenige, der es nur vergraben hat.

Möge jedenfalls niemand behaupten, Geld sei einfach Geld – nein, Geld wird das, was ihm befohlen wird sowie ein Computer auch nur das tut, was ihm programmiert wurde.

Wenn Investor und Kapital verschmelzen

Und genau um diese Programmierung geht es mir: So, wie ein IT-Spezialist in die Software, die er schreibt, eintaucht und mit ihr verschmilzt, so taucht ein Investor ein in sein Kapital und verschmilzt mit ihm. Dieses Kapital mag oberflächlich betrachtet auch nur aus Euro oder Dollar bestehen, doch energetisch betrachtet entspricht dieses Kapital dem Energielevel seines Besitzers so wie alles andere auch, was mit ihm verbunden ist.

Deshalb sind meine Gespräche mit werdenden oder bestehenden Wohlstandsbildnern meistens persönliche Gespräche, weil Signatur nur ein anderes Wort ist für Leben in seiner ganzen Einmaligkeit, und wenn ich diese einmalige Signatur ergründen soll, dann ist es meine ehrenwerte Aufgabe, mich wirklich für das Leben meines Gegenübers zu interessieren mit vielem, was es ausmacht: Beruf, Ziele, Träume, Erfahrungen, Familiensituation und so etwas wie Mentalität und Investorenprofil.

Und, um den Bogen dann doch mal irgendwann zu schließen, was das Ganze mit der Anzahl meiner Mandanten tun hat – solche Gespräche kann ich nicht am Fließband führen, und das begrenzt meine zeitlichen Möglichkeiten und die Anzahl der Wohlstandsbildner, die ich selbst betreuen kann. Die meisten Wohlstandsbildner sind als Investoren eh so gut unterwegs, dass sie mich nur selten brauchen, etwa für eine strategische Entscheidung, wo Gewinne reinvestiert werden könnten, was selbstredend erfreuliche und immer unkomplizierte, oft kürzere Gespräche sind, teilweise auch nur wenige Sätze per WhatsApp.

Doch weil vor allem die bürokratischen Pflichten aus den letzten drei Jahren mir über den Kopf wachsen, bin ich, wie schon erwähnt, dabei, die Wohlstandsbildner-Plattform auf mehr als nur auf meine Schultern zu stellen. Ich werde natürlich präsent bleiben für die, die die Podcasts und sonstige Angebote nutzen, und im Finanzseminar ist es ja sogar ein persönliches Kennenlernen, auf das ich auch nicht verzichten will, solange ich Seminare gebe.

In diesen Seminaren sitzen auch immer Frauen, die sich erstmalig oder wiederholt mit finanzieller Bildung beschäftigen wollen, womit ich mehr oder weniger elegant an das ursprüngliche Thema dieses Podcasts erinnern möchte. Damit dieser hier aber nicht noch länger wird, als ohnehin schon, verlegen wir eine interessante Analyse in den nächsten Podcast, nämlich die Betrachtung von einigen Aussagen einer Finanzexpertin, die Finanzseminare und Coachings für Frauen gibt. Natürlich setze ich mir dafür die Wohlstandsbildner-Brille auf die Nase; mit diesem Erfahrungsschatz stimme ich einigen der Aussagen zu, anderen widerspreche ich aber ganz deutlich, vor allem dann, wenn eine Investorenmentalität auf die weit verbreitete Angestelltenmentalität trifft.


Teil 2 – Acht Thesen zur Finanzbildung von Frauen

In Teil 1 dieser Folge, da habe ich geschildert, dass ich schon mehrere Jahre Investoren genauso wie Investorinnen begleite, und das jeweils zu recht gleichen Teilen. Deshalb könnte ich schon einmal nicht behaupten, Männer würden sich grundsätzlich mehr für Vermögensaufbau interessieren als Frauen; zumindest kann ich das nicht bei denen feststellen, die sich an mich wenden oder mein Seminar besuchen. Das ist natürlich überhaupt nicht repräsentativ, weil ein paar 100 Leute im Jahr eine zu winzige Truppe ist bei Millionen Deutschen, denen ein wenig mehr Finanzwissen nützlich sein könnte.

Doch abgesehen vom Interesse ist es eine ganz andere Frage, ob sich Frauen in gleichem Maße wie Männer um Finanzen und Vermögensaufbau kümmern können; hier liegt meiner Meinung nach das viel größere Problem. Das Interesse ist da, aber die Zeit dafür bleibt auf der Strecke mit so manchen Verpflichtungen. Die bis heute gesellschaftlich vorherrschende Verteilung von Aufgaben und Rollen innerhalb der Familie machen da das Interesse schnell zunichte, und das kann gravierende und sogar tragische Folgen haben.

Hierzu eine Begebenheit, auch wieder als Beispiel dafür, dass viel Geld sicher ein Gefühl von Sicherheit vermitteln kann, aber gleichzeitig auch zur Last wird, wenn keine Orientierung vorhanden ist, wie mit dem Geld umgegangen werden soll – und das in einer Zeit, wo schon 25 Banken im Land ab dem ersten Euro auf dem Konto Minuszinsen verlangen.

Eine Mutter kam auf mich zu, deren drei Kinder noch alle nicht aus dem Gröbsten heraus waren. Sie ist erst vom Norden in den Süden des Landes gezogen und hatte noch ziemlich zu kämpfen mit der Umstellung, genauso wie ihre Kinder. Ihr Mann hatte all die Jahre ein gutes Händchen bei seinen Investitionen, die er sich mit einem überdurchschnittlichen Gehalt aufbauen konnte. Finanzen haben ihm Zeit seines Lebens Spaß gemacht, entsprechend hat ihm seine Frau dieses Thema gern überlassen.

Dieser Mann hat sich das Leben genommen. Die Frau sitzt nun mit ihren drei jungen Kindern in einer neuen Wohnung, in einem komplett neuen Umfeld und obendrein auf einem Millionenbetrag, der auf vielen verschiedenen Konten und Depots aufgeteilt war. Was da alles wo war, das herauszufinden und sortieren war mitten in dieser aufgelösten Zeit der Trauer schon allein eine Leistung, doch Monate danach hat sie dieses Geld noch immer mehr belastet als beruhigt, obwohl sie natürlich dankbar war, dass zu all den Herausforderungen jetzt nicht auch noch Geldmangel dazu kam, wie es ja bei vielen alleinstehenden Müttern der Fall ist.

Doch den Tod des Ehemanns zu verkraften, zusammen mit den Kindern, war nicht die einzige Herausforderung. Jetzt kamen auch noch verschiedene Banken auf sie zu und machten ganz offensichtlich Druck, sie möge doch die Geldmengen von den Konten herunternehmen. Ich weiß nicht mehr, womit die Banken gedroht haben, wenn sie das nicht macht, aber meiner Erinnerung nach stand das Wort Kündigung der Konten von Bankenseite aus schon im Raum.

In dieser Verfassung hat sie sich an mich gewendet in der Hoffnung, ich könnte ihr irgendwie Orientierung geben. Das habe ich versucht, doch mir war nicht ausreichend klar, dass ihr eins nicht klar war: Wenn sie einen Großteil ihrer erheblichen Geldmengen solide und ertragreich investiert sehen möchte, dann geht das nicht mit drei Investitionen, die mit 20 Blatt Papier und sieben Unterschriften erledigt sind und alles ist gut.

Die tapfere Frau hat es dann sogar ermöglicht, für einen Samstag ihre drei Kinder zu versorgen und hat auf meinen Wunsch hin das Seminar besucht, bevor wir in ein tieferes Gespräch eintreten. Doch so noch mitten in der Trauerphase hatte sie nicht den Kopf frei gehabt, um die Inhalte des Seminars genießen und für sich einordnen zu können. Denn, was erschwerend hinzukam: Sie hatte sich ihr Leben lang nie mit Finanzen beschäftigt. Und dann sind selbst einfachste Begriffe aus der Finanzwelt fremd, obwohl ich ja viele im Seminar erkläre, und für die Aufnahmefähigkeit über einen ganzen Tag hinweg zu viel.

Schlussendlich habe ich ihr dann ein mit den damals verfügbaren Investment-Gelegenheiten ein Konzept ausgearbeitet, das sie früh regelmäßig mit Geld versorgen soll, ohne, dass das Kapital weniger wird natürlich. Ziel war, dass sie über Geld nie mehr nachdenken muss und erst wieder arbeitet, wenn sie wieder Lust und Zeit hat. Es wurden schließlich acht oder neun Investments, die ich als Minimum für ihre Geldmenge erforderlich fand; dabei habe ich noch viel Liquiditätsreserve auf einzelnen Konten übriggelassen, um alles möglichst einfach zu halten.

Trotzdem bin ich beim Gesetzgeber in der Pflicht, dass die Investorin im Vorfeld alle Unterlagen zu den Investitionen bekommt. Da kommen schnell 400 MB zusammen – viel mehr, als selbst in Finanzdingen fitte Leute je ganz durchlesen würden. Es braucht auch nicht jeder die Leistungsbilanz von 2014 gesehen zu haben, aber ich liefere sie eben mit, einfach, weil sie verfügbar ist. Zumindest Planer und Analyzer haben damit ihre helle Freude dran. Aber die Frau war eine Wohlfühlern, und so war das, was kam, eher typisch als überraschend:

Kurz vor dem Unterschriftsdatum kam die Nachricht: Ihr sei das jetzt alles zu viel, sie hat dafür einfach keine Ruhe, sie könnte natürlich unterschreiben und sie würde das Konzept auch ganz toll finden, doch sie wolle sich doch richtig damit befasst haben, was sie da tut und deshalb lieber noch mehr Ruhe einkehren lassen, um sich dann wieder zu melden. Das war jetzt vor vier Monaten, und ich glaube, das ist noch keine lange Zeit für das, was diese aufrichtige Seminarteilnehmerin verkraften muss. Mal sehen, ob sie je wieder dem Ruf des Investorinnendaseins folgt oder sich doch an eine Vermögensverwaltung wendet, die über ein millionenschweres Mandat natürlich glücklich ist, aber deswegen leider keinen Deut erfolgreicher. Aber das wäre so eine typische Ersatzhandlung: Bevor gar nichts gemacht wird, wird irgendetwas gemacht.

Finanzseminar für Menschen
Finanzseminar für Menschen

In einem anderen Beispiel geht es um eine Ärztin, die längst in Rente sein könnte, aber noch arbeitet, einfach, weil es ihr Freude macht und weil sie wie so viele Rentner dann doch noch etwas dazu verdienen muss, einfach, weil die Rente nicht reicht. Sie lebte schon länger alleine, verfügte nicht im Ansatz über so viel Geld zum Investieren wie die Frau im vorherigen Beispiel, wollte aber mit einer kleineren Summe, allein schon aus reiner Begeisterung für Agrikultur, unbedingt was machen, das ihr Aussicht verschafft auf eine Ergänzung ihrer Altersbezüge.

Sie hat sich in all den Jahren zuvor durchaus um Geldanlagen bemüht, weil sie eh wusste, dass es später knapp werden könnte, doch letztlich konnte sie sich auch nicht wirklich darum kümmern und hat damals nicht daran gedacht, sich um finanzielle Bildung zu bemühen, um bessere Entscheidungen zu treffen; also traf sie eine Entscheidung, die in ihrem Fall fatale Folgen hatte: Sie hat sich an Banken und Versicherungen gewendet.

Um es kurz zu machen: Das, was ihr da in den Korb gelegt wurde, habe ich mir angeschaut und, nun ja, war schon entsetzt, wie wieder ein ganz sympathischer Versicherungsvertreter Zeug unter naive Finanzopfer bringt, das nur Minus einbringt. Doch diese wackere Ärztin hat sich ja eh erst nach dem Besuch des Finanzseminars an mich gewendet, was für mich immer die beste Variante ist, bevor jemand mit mir spricht. Deshalb hat sie selbst einschätzen können und noch viel genauer gespürt, dass ihr die verschiedenen Geldanlagen aus der Vergangenheit nur Schaden einbringen; und jetzt wollte sie sich einen Überblick verschaffen über bessere Möglichkeiten, und ja, da haben wir etwas Schönes gefunden, womit sie sich nicht nur gut versorgt fühlt, sondern – und das ist ja auch mein unbescheidener Wunsch – womit sie auch richtig glücklich ist, weil sich auch eine Investition so gut und rund und warm im Bauch anfühlen kann wie ein noch warmer Apfelkuchen mit Schlagsahne.

Doch auch hier die Problematik: Damals wegen der Kinder und wegen der beruflichen Verpflichtungen nie wirklich Zeit gehabt oder sich Zeit genommen, um die eigenen Finanzen in den Blick zu nehmen. Und plötzlich ist Frau 60 oder 65 Jahre alt, vom Mann geschieden oder der ist gestorben und jetzt ist Frau nicht nur überfordert von einem ihr fremden Themengebiet, sondern muss sich auch eingestehen, dass sie zu ganz anderen Geldmengen und zu ganz anderen Entscheidungen gekommen wäre, hätte sie sich mit 30 auch nur ein bisschen um Finanzen gekümmert.

Ich denke, diese zwei Beispiele reichen, weil sie einen dann doch recht bedenklichen Durchschnitt beschreiben, was den Zusammenklang von finanzieller Bildung und Frauen in unserem Land angeht. Ich weiß jetzt schon, dass bei diesen Worten einzelne Wohlstandsbildnerinnen auf die Barrikaden gehen werden, weil sie aus der Perspektive ihres eigenen Universums heraus das ganz anders sehen:

Die nämlich haben auch mehrere Kinder großgezogen, den Ehemann vielleicht gleich mit dazu und haben es trotz aller Pflichten geschafft, an der Börse oder sonstwie mit gutem Gespür, Durchhaltewillen und großer Disziplin ein kleines Vermögen aufzubauen, obwohl der eigene Verdienst oft eher unterdurchschnittlich war. In so einem Fall überlassen dann die Männer gerne ihren Frauen mit den goldenen Händen das Finanzgeschäft. In meiner Erfahrung gibt es das durchaus öfter, aber nicht so oft wie andersherum. Diese begabten Investorinnen jedenfalls hören jetzt mit leicht verächtlichem Interesse diesem und dem letzten Podcast zu, denn sie können überhaupt nicht verstehen, was es für einen Sinn machen könnte, Finanzseminare alleine für Frauen zu geben. Klar, aus ihrer Perspektive heraus, wo in ihrem Umfeld die Männer das mangelnde Finanzwissen haben, könnte ich das auch verstehen.

Finanzen: Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Als Zwischenfazit und dazu passend zwei recht aktuelle Artikel, zum einen aus der Neuen Züricher Zeitung mit der Überschrift: „Frauen brauchen keine Männerportfolios“. Darin wird bestätigt, was ich oben vermutet habe, ich zitiere:

„Ein Großteil der Frauen setzt sich nicht gerne mit den langfristigen Finanzen auseinander. Das zeigt auch eine Studie der UBS, bei der 69% der befragten Frauen angaben, dass sie dieses Thema an ihren Partner delegieren. Interessant ist, dass acht von zehn Frauen im Laufe ihres Lebens damit konfrontiert werden, sich selber um ihre Finanzangelegenheiten kümmern zu müssen. Sei es aufgrund einer Scheidung oder des Todes des Partners.“

Gleichzeitig schreibt der SPIEGEL am 08.03.2021 unter der Überschrift „Frauen schätzen ihr eigenes Finanzwissen häufig zu schlecht ein

„Wenn es um die Geldanlage am Aktienmarkt geht, halten sich Frauen oft mehr zurück als Männer – dabei fehlt ihnen einer aktuellen Studie zufolge teilweise nicht das nötige Wissen in Finanzfragen, sondern Selbstvertrauen. Eine geringere Finanzkompetenz bei Frauen sei in zwei Dritteln der Fälle auf tatsächliche Wissenslücken zurückzuführen, »ein Drittel dagegen hängt mit den eigenen Selbstzweifeln in Bezug auf Finanzwissen und Entscheidungsfindung zusammen«, erklärte das ZEW Mannheim.“ (ZEW = Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung).

Also, ich muss schon sagen, irgendwie ein ambivalentes und deshalb spannendes Thema. Diesem Thema hat sich auch Tanja Gratza gewidmet. Im Internet habe ich nicht viel zu ihr gefunden außer eine Überschrift „Female Finance by Tanja“ mit einem eigenen YouTube-Kanal, doch sie hat einen Workshop für Frauen gegeben auf einer Plattform, die mich auch schon öfter eingeladen hat: bei den Geldhelden. Dort gibt es einen Vortrag zum Thema „Mit Leichtigkeit zu einer automatisierten Altersvorsorge“, doch wie die Tanja jetzt berät und in was sie investiert, das weiß ich nicht. Und es ist vielleicht auch ganz gut so, dann bin ich weniger abgelenkt. Ich möchte nämlich acht Thesen kommentieren, die sie einmal bei den Geldhelden zum Thema „Frauen und Finanzen“ aufgestellt hat.

Wohlgemerkt stelle ich Tanja und ihre Ansichten überhaupt nicht infrage, denn ich bin sicher, dass sie weiß, wovon sie spricht und die Dinge auch so erlebt. Ich kommentiere ihre Perspektive nur aus meiner, ebenso zutiefst subjektiven, und da finde ich einige Unterschiede. Das macht ja den Kontrastreichtum der Welt so interessant. Legen wir los mit den 8 Thesen von Tanja Gratza und wie ich als Wohlstandsbildner dazu stehe:

1. Frauen machen ihre Hausaufgaben

Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Frauen machen tatsächlich etwas geflissentlicher ihre Hausaufgaben als Männer, wenn sie denn klar wissen, dass es 1. Hausaufgaben zu machen gibt und 2. wie die denn genau aussehen sollen. Frauen machen allerdings oft weniger ihre Hausaufgaben im Vergleich zu den männlichen Kollegen in einer außer Rand und Band geratenen Finanzwelt. Die ist mittlerweile so kaputt, dass wir regelmäßig von Politikern und von den Medien die Überschrift hören: Leute, sorgt privat vor. Frauen beginnen da oft sehr stark und motiviert, aber dann lassen sie die Hausaufgaben liegen. Und das ist gar kein Vorwurf, denn wie oben beschrieben – Beruf und Familie und dann auch eigenverantwortliche Finanzbildung für Frauen unter einen Hut zu bringen, das ist auch heute noch eine weit anstrengendere Bergtour, als sie zumindest im traditionellen Rollenverständnis Männer auf sich nehmen müssen.

2. Frauen gestehen Fehler ein

Das stimmt auch für mich vollkommen. Es ist durchweg meine Erfahrung, dass Frauen zuweilen sogar arg schonungslos mit sich selbst umgehen und eventuelle Fehlinvestitionen in der Vergangenheit nicht nur bedauern und abhaken, sondern sich richtig grämen und ab und zu sogar auch schämen, nicht besser für ihr eigenes Geld gesorgt zu haben. Die gute Nachricht: Wird ihnen eine plausible Erklärung für ihre Handlungsweise angeboten und neue Möglichkeiten für ihre Zukunft, dann finde ich immer wieder erfrischend, wie schnell selbst betagtere Frauen auf neue Entwicklungen reagieren und sich unbändig freuen, in der Gegenwart etwas mehr Zukunft gestalten zu können, auch, wenn es dafür schon recht spät ist. Da nehme ich Frauen als erheblich flexibler wahr als Männer in diesem Alter.

3. Frauen fragen um Hilfe

Da sage ich nur: Es wäre schön, wenn es so wäre, wenn Frauen rechtzeitig um Hilfe fragen würden. Doch ich erlebe viel häufiger, dass gefragt wird, wenn die mehr oder weniger große Katastrophe schon da ist, siehe die zwei Beispiele oben; oder, was etwas weniger dramatisch, aber genauso schwierig ist: Frauen fragen oft erst dann um Hilfe, wenn kaum noch Zeit ist, aus kleinem Geld größeres Geld zu machen. Deshalb ist mir diese dritte Aussage zu pauschal und kommt etwas zu positiv daher.
Zudem ist die Fähigkeit um Hilfe zu fragen oder sogar um Hilfe zu bitten, auch durchaus eine von Männern. Die bringen sie nur vielleicht selbstbewusster vor und geben dabei nicht so offen zu, dass sie finanziell weitreichend ungebildet sind; doch die Wissbegierde und die Begeisterungsfähigkeit angesichts echter Alternativen zum längst abgenutzten Triumvirat Immobilien, Aktien, Edelmetall – da sind Männer gleichermaßen wie Frauen dankbar für Hilfe, um die sie gebeten haben.
Also: Frauen fragen um Hilfe, aber Männer tun das in meiner Wahrnehmung genauso – vielleicht halt nur etwas später, wenn sie ausreichend lang erfolglos vor sich hingewurschtelt haben.

4. Frauen sind als Investoren risikoscheuer

Verzeihung, liebe Tanja, Einspruch in allen Aspekten dieser Aussage. Jeder ist gleich risikoscheu, wenn er oder sie nicht weiß, was er oder sie tut. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist hier am ehesten, dass Frauen dann oft gar nicht handeln, wenn sie sich unsicher sind, und Männer eben irgendetwas tun, bevor sie nichts tun. Das führt oft dazu, dass Männer mehr Verluste erleiden als Frauen, einfach, weil schon immer dort die Späne fallen, wo gehobelt wird. Nur: wüssten auch risikoscheue Männer, was sie anders machen sollten, dann würden sie es auch anders machen – aber mit Wagemut oder Übermut hat das deshalb nichts zu tun.

Und vor allem: Wenn Frauen wissen, womit sie es zu tun haben und was sie tun können, verlieren sie immer mehr die Scheu vor Risiken und gewinnen ein fantastisches Selbstvertrauen, wenn es darum geht, Investitionsentscheidungen zu treffen. Dann wird auch lange nicht mehr so vorsichtig mit Liquiditätsreserven umgegangen, da werden dann mit Begeisterung die Euros nicht mehr verkonsumiert, sondern für das nächste Investment zusammengekratzt – Hauptsache, dabei sein und die ganze Fülle der Erfahrungen und Erlebnisse vom Investorinnendasein mitnehmen.

Meine Meinung also zur Aussage Nummer 4: „Risikoscheu“ ist nur ein Synonym für „ich weiß nicht, womit ich es zu tun habe“ oder für „ich weiß nicht, welche Möglichkeiten es gibt“. Sind diese Wissenslücken aber gefüllt, und ist eine gesunde, plausible und solide Strategie im Angebot, dann sehe ich zumindest bei Investorinnen sogar die Tendenz, doch gerne ein paar Euro mehr in die Gelegenheiten zu stecken, die mehr Rendite in Aussicht stellen.

5. Frauen haben weniger Ego

Tja, kann ich dazu etwas sagen? Als Mann kann ich mich sicher nicht so in das Ich-Bewusstsein von Frauen hineinvermuten, wie es eine Frau kann. Aber ich wage einmal eine Gegenthese:
Wie wir die Welt sehen, hat meistens ganz schön viel mit uns zu tun und gar nicht so viel mit der Welt da draußen. Hier spreche ich natürlich von Resonanzprinzipien, dass ich nämlich im anderen die Eigenschaften wahrnehme, die etwas in mir selbst zum Schwingen bringen, und dass ich ganz gewiss mehr die Menschen treffe, die mich entweder ergänzen oder mir gleichen. Wenn „Frauen haben weniger Ego“ also die Erfahrung von Tanja ist, dann beschreibt das vielleicht eher die Welt von Tanja, die ihr kraft ihrer selektiven Wahrnehmung genau die Protagonistinnen mit genau dem Ego vor Augen führt, das zu Tanja passt – aber mit der Welt allgemein nicht zu viel zu tun haben muss.

Zu definieren, was Ego jetzt eigentlich ist, auch in Auswirkung auf Finanzdinge, das würde jetzt den Rahmen sprengen. Aber ich sage hierzu mal vorsichtig: Ich sehe in Frauen genauso viel Ego wie in Männern, wenn mein eigenes Ego es für nötig empfindet, in der Zirkusmanege des Lebens den Breiten zu machen. Halte ich dagegen mein Ego in Zaum und lasse mehr das Herz entscheiden, dann treffe ich auch auf mehr Menschen, Frauen wie Männer, die so unterwegs sind.

6. Frauen sind geduldiger und rationaler

Hier verweise ich noch mal an meine Ausführungen unter Punkt 4. Meine durchweg erfrischende Erfahrung ist, dass es aus ist mit der Geduld und diese einer freudigen Ungeduld weicht und das Bauchgefühl bei Entscheidungen den Verstand oft überflügelt, wenn, ja wenn das Finanzkonzept wirklich dem eigenen Investorenprofil entgegenkommt und den eigenen Bedürfnissen an Plausibilität, Laufzeit und vor allem an Ethik. Die Ratio wird dabei nie ganz untergehen, aber das ist bei Männern ganz genauso.

7. Frauen teilen lieber Informationen

Dem stimme ich zu. Innerhalb der Wohlstandsbildner-Gruppe bilden sich schon kleine Investorengruppen, bisher immer initiiert von Frauen, die sich untereinander gerne austauschen. Männer sind dort zwar  genauso willkommen, aber Frauen sind in der Überzahl; und das kann mit einem anderen Bedürfnis nach Kommunikation und Mitteilungsbereitschaft zu tun haben.

8. Frauen halten mehr Cash

Dieser letzte Punkt ist keine Aussage, die irgendetwas mit dem Geschlecht zu tun hätte, sondern die hat zu tun mit Finanzwissen, der persönlichen Strategie, der ureigenen Komfortzone und der Rolle, die jemand seiner Liquiditätsreserve beimisst. Und auch hier gilt: Wenn ich nicht weiß, was ich machen soll, ja dann habe ich das Geld eben auf dem Konto. Dahinter steht aber keine bewusste Entscheidung, sondern eher Ratlosigkeit, wie mittlerweile Billionen Euro auf deutschen Giro- und Tagesgeldkonten beweisen.

Soweit zu den acht Thesen von Tanja. Generell ist meine Meinung zur Differenzierung zwischen Frau und Mann, und da sind wir wieder bei einem meiner Lieblingsthemen, nämlich dem Thema der Frequenz:
Auch das hat mit Frau oder Mann nichts zu tun – beide Geschlechter haben gleichermaßen ein Interesse, bewusst oder unbewusst, ihre Frequenz zu erhöhen, denn das entspricht unser aller Streben nach Glück und damit geht auch eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit einher für Gelegenheiten, in die man investieren kann. Bevor ich mich also allzu lange aufhalte in der Kategorisierung zwischen Frau und Mann, bin ich eher ein Freund davon, dass alle schauen, ihr Frequenzlevel hochzuschrauben. Denn damit reduziert sich auch die Wahrnehmung, wir wären ja alle ach so verschieden untereinander und es gebe mehr Dinge, die uns trennen, als vereinen.

Je höher die eigene Frequenz, desto weniger Trennendes gibt es auf der Welt. Je schlechter ich drauf bin, desto mehr gibt es nur mich und den Rest der Welt, und alles da draußen ist anders als ich und im Zweifelsfall schlechter. Für die Demonstration des niedrigen Frequenzlevels gab es in der kürzeren Vergangenheit einige Figuren auf der Weltbühne, die das ganz vortrefflich vorgespielt haben. Im Moment sehe ich keine in der großen Öffentlichkeit stehenden Personen, die hier Besserung versprechen, schon gar nicht in der Politik und ebenso wenig in Bewegungen, die sich der Klimawandelaufklärung oder sonst einem hehren Ziel verschrieben haben. Manchmal macht mich das schwer und lässt mich mühsamer atmen, und es ist auch eine größere Herausforderung, mich auf das zu fokussieren, was ich sehen will und nicht auf das, was ich nicht sehen will.

Was meine Frequenz jedenfalls unvergleichlich hebt, sind gemischte Seminare, wo die Zugehörigkeit irgendeiner Art eigentlich keine Rolle für mich spielt, Hauptsache, alle sind bei der Sache und erfreuen sich an der Vielfalt der Möglichkeiten. Mal ganz abgesehen davon, dass ich als Nicht-Frau kein Seminar nur für Frauen geben kann, die auch von Frauen beraten werden wollen. Da ich aber sehe, dass es dieses Bedürfnis gibt, bin ich ein absoluter Befürworter von reinen Frauenseminaren für Frauen, die sich in diesem Rahmen wohler fühlen; denn bevor diese Frauen ihre Finanzhausaufgaben gar nicht machen, sollen sie allemal eine gute Möglichkeit bekommen, sie eben nur mit Frauen zusammen zu machen. Solange es dafür einen Bedarf gibt, ist es auch nötig, diesen zu befriedigen. Und solange das eine Nische bleibt, ist das sicher auch geschäftstüchtig, in ihr gute Arbeit zu leisten, denn es ist tüchtig und ein gutes Geschäft für alle Seiten.

Mein Fazit und ein paar Empfehlungen, was Finanzbildung für Frauen angeht:

  1. Frauen investieren nicht besser als Männer, aber sie haben oft einen direkteren Zugang zu dem, was ich Frequenz nenne, und bauen so mehr Vermögen auf, das sie auch klug zu sichern wissen.
  2. Finanzielle Bildung für Frauen beginnt im Mädchenalter, spätestens mit elf oder zwölf Jahren. Mit einem eigenen Konto beweisen gerade Mädchen öfter als Jungen, dass sie Konsumverzicht besser beherrschen zugunsten einer höheren Sparquote und zugunsten höherer Ziele. Außerdem lassen sich Mädchen genauso für den Umgang mit Geld begeistern, nur, dass bei ihnen weniger das Geld an sich im Mittelpunkt steht, sondern das, was sie mit Geld bewegen können. Das geht dann für mich schon ganz stark in Richtung Frequenzarbeit.
  3. Wenn Eltern schon gar nicht anders können, als ihren Kindern Glaubenssätze mit auf den Weg zu geben, dann wäre dieser hier gerade für Mädchen und Frauen sehr dienlich: „Behalte immer ein Konto, das nur auf Deinen Namen läuft. Liebe in einer Partnerschaft drückt sich nicht dadurch aus, dass Frau ihre finanzielle Autonomie aufgibt. Schau, dass Du immer Dein eigenes Geld verdienst; und in den Zeiten, wo das nicht geht, lass Dich von Deinem Partner für partnerschaftliche Leistungen bezahlen, worunter zum Beispiel Kindererziehung und Haushaltsmanagement gehören.
    Reife, starke Männer mögen Frauen, die nicht von ihnen abhängig sind, schon gar nicht in finanzieller Hinsicht.
  4. Einer der schönsten Glaubenssätze, die ich allen Frauen zurufen kann: Finanzielle Bildung macht Spaß, denn sie ist letztlich auch nur Lebensbildung. Investieren ist etwas großartig Kreatives. Lernen zu investieren ist ein Akt der Selbstermächtigung, um Zugang zu diesen schöpferischen Kräften zu bekommen.
  5. Niemand kommt darum herum, sich mit seinem eigenen Investorenprofil und mit Finanzen zu beschäftigen, wenn er sich von der Finanzindustrie nicht ausnehmen lassen will. Und wenn bei dieser Beschäftigung Frauen zuerst unter sich bleiben wollen, na wunderbar. Dafür gibt es ein zunehmendes Angebot von Finanzexpertinnen mit tollen Kursen online genauso wie vor Ort, und das finde ich großartig und fördere es auch mit der Ausbildung und Unterstützung genau dieser Wohlstandsbildnerinnen, die Frauen beraten dürfen.
  6. Wohlstandsbildung, wie ich sie verstehe, besteht zu je 50 % aus weiblichen und männlichen Elementen. Jeder und jede sieht sich in ihr wie in einem Spiegel, und der Aufbau eines Portfolios, das sich gut anfühlt, sollte diesem Spiegelbild Rechnung tragen. Denn das ist, wer Du als Investorin und als Investor bist. Achte dein eigenes Investorenprofil, nimm nur Investments in dein Portfolio, die zu dir passen, so, wie du auch nur Nahrungsmittel isst, die dir schmecken und bekommen.
  7. …und als letztes, das muss ich einfach erwähnen: Generell ist ein Portfolio ohne Agrikultur unvollständig, aber noch mehr gilt das für das Portfolio einer Investorin. Jeder liebt diese 3. Säule, aber ich habe mittlerweile über weit 100 Beispiele, die mich sagen lassen: Speziell Frauen verschmelzen mit dieser Anlageklasse, baden in ihr, erbauen sich an ihr und lassen sich von ihr sogar trösten, wie ich in dunklen Coronazeiten erleben durfte.
    Agrikultur ist nicht nur lukrativ, was ein eher männlicher Aspekt ist, sondern zugleich sinnlich, nährend, bunt, duftend, blühend und fruchtbar, was alles weibliche Aspekte sind.
    Allein diese Anlageklasse ist es wert, sich mit Wohlstandsbildung zu befassen.Diese Musik eben habe ich auch deshalb mit einfließen lassen, weil sie auf dem Grundton Fis erklingt. Wenn es einen Ton in unserem 12-Ton-System gibt, der die lunaren, weiblichen Aspekte des Universums besonders stark ausdrückt, dann ist es Fis, ganz nah dran am Ton G, in dem die gesamte Schöpfung mitschwingt. Das noch als Reminiszenz an die Nada Brahma Tonkunst, mit der ich früher eine Weile gearbeitet habe, und deshalb darf Fis nicht fehlen, wenn von spezifisch weiblichen Qualitäten die Rede ist.

Mit diesem ausführlichen Podcast beschließe ich die Reihe in der Reihe und kehre im nächsten Podcast zurück zur klassischen Hamsterrad-Thematik, wobei spätestens beim heutigen Thema alle gesehen haben, was Frauen alles ertragen müssen und in welchem Hamsterrad sie ruckzuck herumrennen, wenn gewohnte Aufgabenverteilungen nicht mehr funktionieren und die Wucht finanzieller Verantwortung über sie selbst hineinbricht. Das war auch der Grund, warum ich die Finanzbildung für Frauen in diese jetzt schon recht lang gewordene Podcast-Reihe integrieren wollte.

Das nächste Mal kehre ich zurück auf die Hamsterrad-Straße und biege ein in den Schlussspurt, der uns mit den Zwiebelschalen und den Finanz-Exorzisten und einer ganz und gar berührenden Nachricht Freude machen soll.

Ganz besonders den Frauen und den Wohlstandsbildnerinnen unter allen Wohlstandsbildnern winke ich jetzt zu und freue mich, wenn ihr beim nächsten Podcast auch wieder dabei seid.

Salut!

 

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